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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Kommunalwahl: Kleine Parteien froh über großen Bezirk

10.12.2010

WILDESHAUSEN Auch wenn die Parteien offenkundig schon im Winterschlaf stecken – für 2011 haben alle ein Ziel fest im Blick: die Kommunalwahl am 11. September.

Und die bringt einige Änderungen mit sich. Die wichtigste: Es wird nur noch einen statt wie bisher zwei Wahlbezirke in Wildeshausen geben. Erst oberhalb der Grenze von 20 000 Einwohnern seien zwei Bezirke zu bilden, erläuterte Ralf Wübbeler vom Fachbereich Ordnung/Soziales/Familie im Stadthaus. „Und da lag Wildeshausen am Stichtag 30. Juni 2010 darunter.“

Während CDU und SPD beide Wahlbezirke bislang gut bedienen konnten, freuen sich die „Kleinen“ über die Änderungen. „Uns als kleiner Partei kommt das sehr entgegen“, so FDP-Ortsverbandsvorsitzender Horst Dietz. Es sei schon immer ein Problem gewesen, zwei Listen aufzustellen. Derzeit kümmerten sich die Liberalen um Kandidaten. „Das ist aber nicht einfach“, räumt Dietz ein.

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Von einem „Vorteil“ spricht auch die Geschäftsführerin der Grünen im Landkreis, Birte Wachtendorf. „Wir können uns deutlich besser präsentieren.“ Derzeit sei das öffentliche Interesse an ihrer Partei ohnehin sehr groß. Ziel sei es, Frauen und Männer im Wechsel aufzustellen. Das müsse aber „pragmatisch vor Ort“ entschieden werden.

Rainer Kolloge von der UWG bezweifelt, dass die neue Kommunalwahlordnung den kleineren Gruppierungen wirklich Vorteile verschafft. „Es wird wieder Tapeten als Wahlzettel geben“, fürchtet Kolloge eher eine neue Unübersichtlichkeit.

Ein Gerangel um die besten Listenplätze kann sich Maren Goedeke, die stellvertretende CDU-Stadtverbandsvorsitzende, vorstellen. Grundsätzlich sei das Modell eine Vereinfachung. Das sieht auch SPD-Fraktionschefin Evelyn Goosmann so: „Jetzt müssen wir nicht mehr nach den Wohnorten gucken.“

Nach der öffentlichen Bekanntmachung durch den örtlichen Wahlleiter, in der Regel der Bürgermeister, müssen die Wahlvorschläge spätestens am 48. Tag vor der Wahl – also am 25. Juli 2011 – vorliegen. Eines wird sich nicht ändern: In Wildeshausen bleibt es nach heutigem Stand bei 18 Wahllokalen, so Wübbeler.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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