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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Bundeswehr: Kommandoübergabe in der Patenstadt

05.02.2011

WILDESHAUSEN Der scheidende Oberstleutnant Klaus Engel hatte es sich gewünscht, und die Partnerstadt machte es möglich: Der feierliche Appell zur Kommandoübergabe des Luftlandeunterstützungsbataillons 272 fand am Freitag auf dem Gildeplatz in Wildeshausen statt. Mit anschließendem Empfang im historischen Rathaussaal.

Seit 1985 pflegen das Bataillon und Wildeshausen eine Patenschaft. Und obwohl die Truppe vor vier Jahren die Stadt verlassen hat und seitdem in Oldenburg und Seedorf stationiert ist, bleibt die Verbindung eng und herzlich. Was unter anderem mit dem jährlichen Suppenverkauf der Soldaten auf dem Weihnachtsmarkt oder dem Adventskonzert im Rathaus dokumentiert wird. Und so war es auch kein Wunder, dass sich zur Bataillonsübergabe auf dem Gildeplatz trotz des scheußlichen Wetters zahlreiche Stadtprominenz und auch eine Reihe von Bürgerinnen und Bürgern eingefunden hatten. Bürgermeister Dr. Kian Shahidi erhielt zudem als Anerkennung für die Verdienste um die Pflege der Patenschaft von Engel die Ehrennadel des Bataillons verliehen.

Der scheidende Kommandeur bedankte sich denn auch nicht nur bei seinen 750 Soldaten, von denen an die 300 aus den fünf Kompanien und einer Ehrenformation auf dem Gildeplatz angetreten waren, sondern auch für den großen Rückhalt, den die Truppe in der Bevölkerung habe. Der 47-jährige Oberstleutnant wechselt als Abteilungsleiter ins Streitkräfteunterstützungskommando nach Köln.

Die Übergabe des Kommandos von Engel an Oberstleutnant Peter Springer (40) nahm der Befehlshaber der Luftlandebrigade 31 in Oldenburg, Oberst Reinhardt Zudrop, vor. Er würdigte Engels Verdienste, der 34 Monate hervorragende Arbeit an der Spitze des Bataillons geleistet habe, und erwähnte dabei besonders die hohe Qualität der Vorbereitung auf den Einsatz in Afghanistan, die er selbst habe genießen dürfen. Zum Abschied gab es für Engel die Fallschirmjäger-Ehrennadel.

Der neue Kommandeur Peter Springer, ein studierter Dipl.-Kaufmann und zuletzt im Controlling der Bonner Hardthöhe eingesetzt, freute sich, „wieder zu Hause zu sein“. Er stammt aus Bremervörde und kennt sich sogar in Wildeshausen aus, wo er während eines früheren Einsatzes in Oldenburg mit Wohnort in Sandkrug sein Auto an- und abgemeldet hatte.

Für den schwungvollen Rahmen auf dem Gildeplatz sorgte das Marinemusikkorps „Nordsee“ aus Wilhelmshaven unter Leitung von Fregattenkapitän Lutz Bammler.

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