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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Flüchtlinge Ii: Kreis lehnt Unterkunft im Jugendhof ab

30.07.2015

Ganderkesee /Landkreis Eine Option weniger für die Unterbringung von Flüchtlingen in der Gemeinde Ganderkesee: Das Angebot der Viasol gGmbH, im Jugendhof Steinkimmen eine Gemeinschaftsunterkunft einzurichten, ist vom Landkreis Oldenburg abgelehnt worden. Das haben beide Seiten am Mittwoch gegenüber der NWZ  bestätigt.

„Aufgrund der Kosten“ sei das Konzept des Jugendhof-Trägers für den Kreis nicht akzeptabel gewesen, erklärte Christina Dölemeyer, die als Sachbearbeiterin im Sozial-Dezernat der Kreisverwaltung nach geeigneten Unterkünften für Flüchtlinge sucht. Die abgeschiedene Lage des Jugendhofes sei dabei aber auch zu berücksichtigen gewesen. Laut Dölemeyer ist die Ablehnung, die der Viasol bereits am 8. Juli mitgeteilt wurde, „keine endgültige Entscheidung“. Der Landkreis warte nun die politischen Beratungen in der Gemeinde Ganderkesee ab.

Wie mehrfach berichtet, haben sich die Fraktionsvorsitzenden des Ganderkeseer Rates darauf festgelegt, dass innerhalb der Gemeinde Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge mit maximal 25 Personen belegt werden sollten. Im Jugendhof hätten bis zu 100 Menschen untergebracht und betreut werden können. Die Viasol habe ihr Angebot aber schon auf 50 Plätze reduziert, sagte Geschäftsführerin Kerstin Lehmann.

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„Unser Angebot war mit Sicherheit nicht überteuert“, glaubt Lehmann. Für weitere Gespräche sei die Viasol offen, allerdings werde die Gesellschaft von sich aus jetzt nicht wieder auf den Landkreis zugehen. „Aber man kann gerne wieder auf uns zukommen.“

Damit gibt es in der Gemeinde Ganderkesee zurzeit nur eine Option auf eine Gemeinschaftsunterkunft: das Haus Cristina in Rethorn, dessen Eigentümer das Berufsförderungswerk in Bookholzberg ist. Ob diese Möglichkeit in Betracht kommt, wollen die politischen Gremien nach der Sommerpause entscheiden.

Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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