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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Landkreis Oldenburg kann die Akte Eger schließen

26.08.2015

Wildeshausen /Landkreis Die Entscheidung des Bundesgerichtshofes, die Revision von Frank Eger gegen das Urteil des Landgerichts Oldenburg vom vergangenen Dezember zu verwerfen, wird seit Dienstag in der politischen Landschaft des Landkreises diskutiert. Der frühere Landrat war im Dezember wegen Vorteilsnahme zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.

Für Frank Eger sei die Entscheidung sicher ein harter Schlag, meint der Kreistagsvorsitzende Helmut Hinrichs (SPD) aus Hatten. Der Kreistag könne diese Akte jetzt schließen. „Wäre das Urteil des Landgerichts vom Bundesgerichtshof gekippt worden“, so Hinrichs, „hätte das anders ausgesehen“.

An der Arbeit in Kreistag und Verwaltung würde sich jetzt sicher nichts ändern. Wie schon zuvor betonte Hinrichs, dass Eger in seinen Jahren als Landrat viel für den Landkreis erreicht und bewegt habe.

„Das Urteil des Landgerichtes ist bestätigt worden“, sagte der stellvertretende CDU-Kreistagsfraktionschef Armin Köpke, „damit ist der Fall endgültig abgeschlossen“. Jetzt gelte es, nach vorn zu sehen. Die Kreisverwaltung mache unter Egers Nachfolger Carsten Harings „einen hervorragenden Job“.

„Aus dem Privatleben von Frank Eger haben wir uns immer herausgehalten“, meinte FDP-Fraktionsvorsitzender Ernst-August Bode. „Doch die vom Gericht verurteilte Vorteilsnahme muss in Zusammenhang mit seinem Amt als Landrat gesehen werden, sonst wäre sie bestimmt nicht möglich gewesen.“ Somit habe Eger dieses Amt missbraucht. Nun müsse er die Konsequenz tragen. Für den Landkreis habe der Fall keine Bedeutung mehr.

„Mir tut es eigentlich leid“, gab die stellvertretende Landrätin Christel Zießler (SPD) zu. Sie findet es „nicht gut“, dass letztlich allein Eger bestraft wurde.

Auch UWG-Fraktionssprecher Otto Sackmann bedauert die Konsequenzen „für den Menschen Frank Eger. Aber das hätte er sich ersparen können, wenn er rechtzeitig die Kurve gekriegt hätte“.

„Ich bin froh, dass das Verfahren beendet ist, es hat sich lange genug hingezogen“, sagte der stellvertretende Landrat Eduard Hüsers (Grüne). Der Fall Eger habe die Kreispolitik etwas gelähmt.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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