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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Kreis will erst Landtagswahl abwarten

21.09.2017

Landkreis /Oberlethe Wie geht es an den Förderschulen in Niedersachsen weiter? Besteht Hoffnung, dass sie doch noch länger erhalten bleiben, als unter der jetzigen Landesregierung geplant? Antworten darauf werden sich vor der Landtagswahl wohl nicht mehr finden. Das wurde auf der Sitzung des Schul- und Kulturausschusses des Landkreises Oldenburg deutlich.

Auch die Letheschule in Oberlethe, in der sich der Fachausschuss zu seiner Sitzung am frühen Dienstagabend traf, hatte sich sicherlich Aussagen zur künftigen Struktur der Förderschulen im Landkreis Oldenburg erhofft, doch die Ausschussmitglieder sahen ein: Solange nicht klar ist, was die nächste Landesregierung mit den Förderschulen vorhat, hat es weder Sinn, eine Angliederung der Förderschwerpunkte emotionale/soziale Entwicklung bzw. geistige Entwicklung an die Standorte Lernen zu prüfen, noch Nachnutzungskonzepte für Gebäude zu erarbeiten, in denen die Förderschulen langsam auslaufen.

Vor allem für die Stadt Wildeshausen ist dies eine unbefriedigende Situation, da sie bereits mit dem Landkreis in Verhandlungen getreten ist über eine mögliche Rückübertragung der Hunteschule. Die drückende Raumnot an den Wildeshauser Grundschulen zwingt die Stadt dazu, möglichst bald kostengünstige Lösungen zu finden. Sollten die Förderschulen eine längerfristige Zukunft bekommen, benötigt der Landkreis als Träger dieser Schulform das Gebäude der Hunteschule auch weiterhin als Lernort.

Auch die Förderschule Vielstedter Straße in Hude, die aus allen Nähten platzt, hätte sich baldige Konzepte für ihr Raumproblem gewünscht.

Vor dem Hintergrund dieser komplexen Zusammenhänge schlug Hilko Finke von den Grünen vor, den Arbeitskreis Schulstruktur wieder ins Leben zu rufen. Landrat Carsten Harings hatte dagegen nichts einzuwenden. Schließlich gebe es noch viel zu beleuchten und zu bedenken. „Wir können nach den Ferien einen Termin machen“, schlug Harings vor.

Sabine Nolte (Vertreterin der Lehrkräfte der allgemeinbildenden Schulen) zeigte sich von einem Arbeitskreis wenig begeistert: „Der tagt immer im Verborgenen und man bekommt von dem, was da besprochen wurde, nichts mit.“

Bis zur Landtagswahl heißt es nun laut Hartmut Post (CDU): „Abwarten und gucken, was passiert.“

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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