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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Wie die Vereinten Nationen – nur in Klein

14.01.2019

Landkreis /Oldenburg Es kam dem Original schon sehr nahe. Bereits seit neun Jahren ist die „Anton geht UN“ eine erfolgreiche Veranstaltung an der Graf-Anton-Günther-Schule (GAG) in Oldenburg. Ihr gelingt es, die Abläufe während einer Sitzung der Vereinten Nationen (UN) auf der „United Nations Plaza“ in Manhattan (New York, USA) realistisch zu simulieren.

Vor der Bühne des Forums im Landkreis-Gymnasium waren am Freitag und Samstag die 193 Flaggen der Mitgliedsländer ordentlich in Reih’ und Glied aufgestellt. Rund 160 Delegierte (Schülerinnen und Schüler) saßen ebenso ordentlich in verschiedenen Räumen an den Tischreihen. Die Herren im dunklen Anzug mit Krawatte, die Damen in Schwarz-Weiß, einige in Highheels. Soweit zu den Äußerlichkeiten.

Aber, worum ging es? Michael Weyh, Fachobmann für Politik und Wirtschaft am GAG, ist sich sicher, dass die jungen Menschen bei dieser Veranstaltung lernen, sachlich zu argumentieren und Wege zu Kompromissen zu finden. „Die Delegierten sind gehalten, ihre Vorträge ohne Emotionen vorzutragen und auch die Fragen so zu formulieren, dass sie ohne Gemütsbewegungen auskommen“, so Weyh. Und das klappte hervorragend.

Vom Tisch der Vorsitzenden Sophie Linsel, Patrick Marquardt und Dennis Kirsch wurde in alphabetischer Reihenfolge das Wort an die Delegierten erteilt. Es gab vier Komitees. Je nach Altersgruppe und Erfahrung konnten sich die Schüler der Jahrgänge 8 bis 12 über diverse Themen austauschen. Unterstützt wurden sie von Gastrednern. Auf der Agenda standen Umweltverschmutzung, Wettrüsten im Weltall, Verstöße gegen die UN-Charta sowie Ausbeutung von Menschen und Ressourcen.

Der Delegierte des Heiligen Stuhls, Paul Kaczmarczyk, meinte zum Thema Plastikmüll, dass der Heilige Stuhl hierzu keinen Beitrag leisten wolle und verabschiedete sich gleich wieder.

Die Republik Costa Rica hielt sich in ihrem Statement für das führende Land, das am besten gegen die Umweltverschmutzung vorgehe. Sie forderte alle Nationen auf, gemeinsam die Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll zu bekämpfen. Anschließend durften die Delegierten Fragen stellen. Diskussionen waren nicht erlaubt.

Die USA (Louisa Dauskardt) stellte zum Thema „Wettrüsten im All“ klar, dass auch hier die Devise gilt: „America first“ (Amerika zuerst). Sie hatte sich besonders gut vorbereitet und konterte deutlich gegen Chinas Forderungen (Felicia Blum). „Auf diese Weise sind wir aufgefordert, uns intensiv mit der Politik im In- und Ausland zu beschäftigen und müssen uns globales Wissen aneignen“, sagten Pauline Kroon und Jana Kilian vom Organisationskomitee (beide 12. Jahrgang).

„Anton geht UN“ gilt als Vorbereitung auf die im Juni stattfindende OLMUN (Oldenburg Model United Nations), an der alle Gymnasien in der Stadt Oldenburg teilnehmen können. Dieses Planspiel wird von Jugendlichen aus aller Welt besucht und komplett in Englisch geführt.

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