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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Inklusion: Langes Warten auf Gespräch mit Ministerin

01.08.2014

Bookholzberg /Neerstedt „Dieses ist kein Verhalten für eine Ministerin.“ – Empörung klang durch, als Hardy Mast am Dienstag auf das Niedersächsische Kultusministerium zu sprechen kam. Als Vater eines Kindes, das eine Sprachheilklasse an der Grundschule Bookholzberg besuchte, engagiert sich der Hoykenkamper für ein Weiterbestehen der Sprachheilschulen und -klassen. Doch die Niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) sei „nicht gesprächsbereit“.

Mast bezieht sich bei dieser Einschätzung auf Erfahrungen der Neerstedter „Elterninitiative zum Erhalt der Förderschulen Sprache Niedersachsen“. Die Ende August 2013 gegründete Initiative wendet sich gegen die Pläne der Landesregierung, wonach Kinder mit dem Förderbedarf Sprache im Zuge der Inklusion künftig an Regelschulen unterrichtet werden – und die Förderschulen Sprache abgeschafft werden. Bei einer Online-Petition mobilisierte die Initiative mehr als 58 000 Unterstützer. Die Petition wurde am 14. Mai an den Präsidenten des Niedersächsischen Landtages, Bernd Busemann, übergeben.

Die Elterninitiative versucht nach Angaben ihrer Vorsitzenden Bianca Meyer seit September, in puncto Förderschulen Sprache einen Termin bei der Kultusministerin zu erhalten. Bislang sei dies nicht gelungen. Auf ein Schreiben vom 18. März sei Mitte Juli geantwortet worden, dass Heiligenstadt angesichts der Terminfülle derzeit keinen Termin anbieten könne. Bei der Übergabe der Petitionsunterschriften am 14. Mai sei die Ministerin den Eltern aus dem Weg gegangen.

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Hardy Mast kritisierte dies Verhalten scharf. In einem Offenen Brief wandte er sich an die Ministerin. Er verstehe es nicht, „dass Sie keine Zeit haben, sich mit dem wichtigen Thema Förderschulen/Inklusion zu beschäftigen“, heißt es darin. Eindinglich appellierte Mast, Kontakt mit der Elterninitiative aufzunehmen.

Seitens des Pressestelle des Ministeriums hieß es am Donnerstag, der Brief von Mast sei nicht bekannt. Im Übrigen wurde auf die Antwort der Ministerin auf eine Anfrage des Landtagsabgeordneten Kai Seefried (CDU) verwiesen. Darin heißt es, dass die Ministerin ihre Schulbesuche und die Gespräche mit den bildungspolitischen Akteuren im gewohnten Umfang fortsetzen werde. „Zu gegebener Zeit“ würden auch die Gesprächswünsche der Elterninitiative „bewertet“.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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