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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Liberale plädieren für die Tonne

03.09.2015

Landkreis Mit der Diskussion um die Einführung einer Gelben Tonne zur Abfuhr von Wertstoffen hat sich die FDP-Kreistagsfraktion beschäftigt. Der Fraktionsvorsitzende Ernst-August Bode hatte sich zuvor sowohl bei der Arbeitsgemeinschaft Duales System, zuständig für die Abfuhr von Gelben Säcken oder der Gelben Tonne in der Stadt Oldenburg als auch beim Landkreis Aurich informiert. Dort ist die Gelbe Tonne 2014 eingeführt worden.

Während sich die Bürger in der Stadt Oldenburg zwischen Gelbem Sack oder Gelber Tonne entscheiden könnten, habe der Landkreis Aurich 2014 allen Haushalten Tonnen zur Verfügung gestellt. Gelbe Säcke seien nur noch in Sondergebieten wie den Inseln zulässig.

Die Vorteile der Gelben Tonne überwiegen bei weitem deren Nachteile, ist sich die FDP-Fraktion einig. In der Gelben Tonne wird der Kunststoff in geschlossenen festen Behältern gesammelt, es gibt keine zerrissenen oder verwehten Säcke mehr, eine vierwöchige Abfuhr spart Entsorgungskosten. Allerdings plädieren die Liberalen auch für die Möglichkeit, weiterhin Gelbe Säcke benutzen zu können. Eine gleichzeitige Abfuhr beider Sammelsysteme dürfte rein technisch über einen Seitenlader für die Gelbe Tonne und einen mitfahrenden Müllwerker für die Gelben Säcke möglich sein. In den mehr ländlichen Regionen des Landkreises, in denen die Abstellung einer weiteren Tonne auf dem Grundstück ohne Probleme möglich ist, könne man auf die Gelben Säcke durchaus ganz verzichten.

Unabhängig von den Verträgen mit dem Dualen System und dem Entsorgungsunternehmen wollen die Liberalen baldmöglichst Beratungen im Umwelt- und Abfallwirtschaftsausschuss des Kreises.

Dazu sollte ein Vertreter der Abfallwirtschaftsbetriebe des Landkreises Aurich eingeladen werden. Danach, so Bode, erübrige sich vielleicht die von der UWG/FWG-Gruppe beantragte Informationsveranstaltung.

Eine Pilotphase in der Gemeinde Hatten, wie von der dortigen CDU beantragt, hält die FDP wegen der bereits vielfältigen Erfahrungen in anderen Kommunen für überflüssig.

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