• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Mehrkosten für Unterkünfte

16.07.2015

Großenkneten Die wachsende Zahl von Flüchtlingen in der Gemeinde Großenkneten schlägt sich im Haushalt nieder. Anfang des Jahres hatte die Verwaltung mit 21 000 Euro kalkuliert. Inzwischen sind die Kosten aber bei 70 000 Euro angekommen. Der Grund: Es müssen Mieten und Nebenkosten für privaten Wohnraum übernommen werden, da der gemeindliche Wohnraum komplett belegt ist. Der Rat der Gemeinde hat daher einstimmig in seiner jüngsten Sitzung weiteren 49 000 Euro als überplanmäßige Ausgabe zugestimmt.

Axel Janßen (Kommunale Alternative) betonte, dass diese knapp 50 000 Euro „eher als Peanuts anzusehen sind angesichts der Krisen der Welt“. Es sei die Pflicht der Gemeinde, „ohne zu klagen und jammern“, den Flüchtlingen Unterkunft zu bieten. Damit hatte er die Stimmungslage im Rat offenkundig getroffen, denn außer einer Nachfrage zur Arbeitsbelastung der Verwaltung gab es keine weiteren Stellungnahmen.

Janßen hob hervor, dass sich die gemeindliche Flüchtlingsarbeit auf einem sehr guten Weg befinde: „Toll, was die Verwaltung leistet.“ Er wertete die dezentrale Unterbringung sowie die Integration der Flüchtlinge als „sehr gut“.

Aktuell sind laut Verwaltung an sieben Stellen in der Gemeinde 45 Flüchtlinge untergebracht: in Ahlhorn (in zwei Wohnungen), Huntlosen, Amelhausen, Großenkneten (jeweils Einfamilienhäuser) sowie nochmals in Großenkneten (Zimmer) und Huntlosen (Wohnung). Zudem wird ein Bungalow in Huntlosen neu angemietet.

Ulrich Suttka
Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2702

Weitere Nachrichten:

Kommunale Alternative

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.