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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Mit 77 Mitgliedern ins Wahljahr

25.03.2011

SAGE-HAAST Nach zwölf Jahren als Kassierer des SPD-Ortsvereins Großenkneten hat Günter Bachmann sein Amt abgegeben. „Ich war lange genug Kassierer“, sagte Bachmann auf der Jahreshauptversammlung im Haaster Krug. Stellvertretender Vorsitzender Arne Koopmann, der für den erkrankten Vorsitzenden Heiner Bilger die Versammlung leitete, dankte Bachmann für seinen Einsatz. Zum Nachfolger wurde einstimmig der Ahlhorner Horst Hilsemer gewählt. Als neuer Revisor stellte sich Peter Jebing zur Verfügung.

Arne Koopmann blickte zurück auf das vergangene Jahr. Die Mitgliederzahl stiegt von 75 auf 77. „Wir sind auf einem guten Weg“, sagte Koopmann.

SPD-Fraktionschef Hartmut Giese umriss die Ratsarbeit. „Die Arbeit in der Fraktion macht wirklich Spaß. Es ist ein ganz toller Zusammenhalt“, freute sich Giese. Die Rolle als Opposition im Großenkneter Rat „tut sich ganz gut“. Man könne seine eigene Meinung vertreten und müsse auf keinen Partner Rücksicht nehmen.

Giese erinnerte an die seiner Ansicht nach viel zu spät erfolgte Erhöhung der Gewerbesteuer und an das daran geknüpfte Sparpaket von CDU und FDP, das „kräftig daneben gegangen ist“, weil in erster Linie bei den Schwächeren gekürzt wurde. Der Diakonie sei der Zuschuss weggenommen worden. Dafür habe die Gemeinde einen Teichankauf für die Sportfischer mitfinanziert.

„Wir werden auch in Zukunft keine Lobbypolitik mitmachen“, erklärte Giese mit Blick auf die Abkoppelung der Firma Heidemark von der Abwasserbeseitigung und die damit verbundenen Erhöhung der Abwassergebühr um 50 Cent für alle Bürgerinnen und Bürger. Es hätte auch eine andere Lösung gegeben, indem Heidemark zumindest noch einen Teil des Abwassers an die kommunale Kläranlage geliefert und dafür auch weiterhin Gebühren gezahlt hätte, so Giese.

Was den Bahnhof Großenkneten angeht, machte Giese deutlich, dass es richtig war, das Bahnhofsgebäude durch die Gemeinde zu erwerben, „um das Umfeld in den Griff zu kriegen“. Nachdem alle Versuche gescheitert seien, das Gebäude zu veräußern, habe es abgerissen werden müssen. Giese bedauerte, dass der Bürgermeister so schnell handelte, was das Ordern des Abrissbaggers angehe. „Man hätte auch noch 14 Tage warten können und ihn dann abreißen“, sagte Giese. „So schrecklich sieht es nicht aus“, meinte der SPD-Fraktionschef zu der Situation nach dem Bahnhofs-Abriss.

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