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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Mit Angst und Schrecken auf der Straße

16.01.2016

Ganderkesee Etliche Anwohner sind stinksauer: „Die Anlieger werden bedroht und beschimpft“, schildert Petra Söker das Verhalten mancher Autofahrer, die auf Fußgänger oder Radfahrer Rücksicht nehmen müssen. „Ein Wunder, dass hier noch nichts passiert ist.“ Ortsfremde würden sich kaum an Tempo 30 halten. Mehr als 3000 Autofahrer nutzen täglich die Straße „Neddenhüsen“ im Ort Ganderkesee, hat Anlieger Heiko Söker gezählt, viele davon als Abkürzung zwischen Mühlenstraße und Lange Straße.

Im Namen der Anlieger hatten Söker und Harm Struthoff die Ratsmitglieder am Freitag zu einer Straßenbegehung in Neddenhüsen eingeladen. Bei dem Marsch musste die 40-köpfige Gruppe aus Anliegern und Kommunalpolitikern immer wieder zwischen Pfützen und Autos innehalten. „Es geht uns um die Sicherheit der Bürger“, betonte Struthoff. „Wir wollen nicht mit Angst und Schrecken auf die Straße gehen.“

Geradezu paradiesisch seien die Zustände gewesen, als der Kreisverkehr in Schlutter gesperrt war. In diesem Zeitraum sei die Zahl der Autos in Neddenhüsen schlagartig gesunken, berichtete Struthoff.

Die Anlieger haben erfahren, dass die Gemeinde ein Verkehrskonzept für den Ort Ganderkesee erstellen lässt. Um nicht die Leidtragenden zu sein, wolle man sich rechtzeitig einbringen. Seit Jahren ist ein Ausbau der gut 4,50 Meter breiten Straße mit Fuß- und Radweg geplant. „Die Straße steht auf der Prioritätenliste obenan“, bestätigte der SPD-Fraktionsvorsitzende Werner Brakmann.

Bislang gilt in Neddenhüsen Tempo 30. Einen Ausbau zur verkehrsberuhigten Zone lehnen die Anlieger ab. „Einen Nobelausbau will hier keiner“, erklärte Struthoff. Vielmehr präferiere man eine Anliegerstraße. „Ich spendiere sogar das Schild“, meinte Söker. Um den Süden von Ganderkesee zu entlasten, schlug er eine weitere Maßnahme vor: den Ausbau des gut 1,2 Kilometer langen Weges „Beim Angel“ zwischen Birkenheider Straße und B 213. Damit gäbe es für Autofahrer, die über Neddenhüsen abkürzen wollen, keine Zeitersparnis mehr. „Wir wollen eine Lösung finden“, sagte Cindy Klüner (CDU) eine ausführliche Beratung in den Fraktionen zu.


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Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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