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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Mit Vollgas in eine soziale Zukunft beim DRK

14.06.2013

Hude „Es ist die Chance, in soziale Betriebe hineinzuschnuppern, was unheimlich wertvoll für das restliche Leben ist“, sagt Oliver Brinkhus. Der stellvertretende Geschäftsführer des Kreisverbandes Oldenburg-Land beim Deutschen Roten Kreuz (DRK), bildet seit September 2011 im Bundesfreiwilligendienst (BFD) in Hude aus. Seit am 1. Juli 2011 die Wehrpflicht und damit auch der Zivildienst abgeschafft wurde, ersetzten Bundesfreiwillige – sogenannte „Bufdis“ – die einstigen „Zivis“ beim DRK.

„Die Jugend lernt hier von den alten Hasen“, sagt Lars Pophanken. Früher war er Zivi beim DRK – heute ist er hier Fahrdienstleiter. Seine Kollegen sind zwischen 18 und 70 Jahre alt. Einer von ihnen ist Timo Stolle. „Früher wollte ich Industriemechaniker werden“, erinnert sich der 19-Jährige. Während seiner Arbeit beim DRK haben sich seine Pläne geändert: „Ich will Rettungsassistent werden“, ist sich der Ganderkeseer inzwischen sicher.

Einstieg in Beruf

Er ist nicht der Einzige: Viele entscheiden sich nach dem Bundesfreiwilligendienst für einen sozialen Beruf, weiß Oliver Brinkhus. Seine Laufebahn beim DRK begann ebenfalls im Zivildienst. „Ich habe hier Dinge gelernt, die ich als junger Mensch gar nicht kannte“, fügt Lars Pophanken – heute 43 Jahre alt – hinzu. Das Aufgabengebiet eines Bundesfreiwilligen beim DRK umfasst: Fahrdienste wie Essen auf Rädern, stationäre Betreuung, etwa bei der Lebenshilfe in Oldenburg und Ganderkesee, sowie die Arbeit mit körperlich und geistig behinderten Kindern. Vor allem Letzteres gehört zu Timo Stolles liebsten Aufgaben. „Zu sehen, dass sie Spaß haben, freut einen auch selber“, schwärmt der „Bufdi“.

Zum 1. August dieses Jahres sind noch vier Stellen beim DRK in Hude frei. Voraussetzung ist ein Jahr Fahrerfahrung. „Und natürlich Motivation“, sagt Oliver Brinkhus. Aber das Beste: das Alter spielt keine Rolle. Grade habe sich eine 45-Jährige zum Bundesfreiwilligendienst angemeldet, fügt er hinzu.

Für junge Leute ist das Taschengeld von 395 Euro monatlich Monat nur ein Anreiz: „Bei uns hält man es, glaub’ ich, ganz gut aus“, beschreibt Brinkhus lachend das Arbeitsklima.

Immer auf Achse

Durchschnittlich dauert der Dienst zwölf Monate. Wer nicht so lange Zeit hat, kann auf sechs Monate verkürzen und alle, die nicht genug kriegen können, dürfen auch ein ganzes Jahr bleiben.

„Hier dreht keiner lange Däumchen, wir sind immer auf Achse“ wirbt Lars Pophanken. In genau diesem Moment stürmt „Bufdi“-Absolvent Timo Stolle an ihm vorbei zum Dienstwagen. Der nächste Einsatz wartet schon.

Wer Interesse an einer der Bundesfreiwilligen-Stellen beim DRK in Hude hat, kann sich an Oliver Brinkhus unter Telefon   0 44 08/93 91 21 wenden.

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