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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Mühevoller Start in neue Ratsperiode

04.11.2016

Wardenburg Nach zwei Stunden und 35 Minuten am Donnerstagabend war es vollbracht: Der neue Rat der Gemeinde Wardenburg mit seinen 33 Mitgliedern war konstituiert. Allerdings hatte er sich nicht leicht getan bei der Vergabe der Ämter. Vor allem die neue Gruppe aus Freie Wählergemeinschaft (FWG) und Die Linke mit ihren drei Mitgliedern stieß sich an einigen Personalvorschlägen.

Bereits bei der ersten Entscheidung des Abends hatte die FWG andere Vorstellungen. Im Vorfeld hatten sich CDU, SPD und Grüne auf Roland Mehrens als Ratsvorsitzenden verständigt, der bereits die vergangenen fünf Jahre diesen Posten bekleidete. FWG-Fraktionsvorsitzender Eckhardt Hildebrandt störte es, an keiner exponierten Stelle eine Frau zu sehen und schlug deshalb seine Fraktionskollegin Heike Hohnholt-Dannemann als Gegenkandidatin vor, wie bereits vor fünf Jahren.

Nun musste eine geheime Wahl erfolgen, und die ging ähnlich wie 2011 aus: Mehrens bekam 22 Stimmen, Hohnholt-Dannemann sieben. Vier Ratsmitglieder enthalten sich. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Gunda Döbken (CDU) als Altersvorsitzende die Ratssitzung geleitet.

Für Mehrens Stellvertreter warf die SPD den Namen von Ratsneuling Andrea Glunde in den Ring. Auch hiergegen hatte Hildebrandt einen Einwand: „Dieser Posten ist so überflüssig wie der dritte Bürgermeister.“ Grünen-Fraktionsvorsitzender Johannes Hiltner konterte: „Eben hat Herr Hildebrandt noch gesagt, wir sollen mehr Frauen wählen. Hier haben wir eine!“ In offener Abstimmung wählte die Mehrheit Andrea Glunde zur stellvertretenden Ratsvorsitzenden. FWG/Linke stimmten dagegen. Die FDP-Fraktion enthielt sich.

Ähnlich weiter ging es bei den gleichberechtigten stellvertretenden Bürgermeistern. Hier waren zunächst Achim Grätz (CDU), Peter Kose (SPD) und Dr. Stefan Depta (Grüne) vorgeschlagen. Drei Stellvertreter hielt Hildebrandt für „absolut überzogen“. „Zwei Stellvertreter reichen aus“, meinte auch die FDP. CDU-Fraktionsvorsitzender Armin Köpke betonte, die drei Stellvertreter seien bislang voll und ganz ausgelastet gewesen. Das sah auch der neue SPD-Fraktionsvorsitzende Ronald Holtz so. Die Grünen gaben zu bedenken, dass Aufgaben und Termine mehr geworden seien.

Achim Grätz wollten FWG und Linke unterstützen, nicht aber Peter Kose, und stellten gegen ihn Heike Hohnholt-Dannmann auf. Hier ging die geheime Wahl mit 26 Stimmen zugunsten Koses aus. Für Grätz und Depta fiel das Ergebnis nach geheimer Wahl ebenfalls eindeutig aus. Nachdem sich der Rat eine neue Geschäftsordnung, auf die die NWZ  noch gesondert eingeht, gegeben hatte, war der Rat handlungsfähig und kann nun mit neuem Elan in die neue Ratsperiode gehen.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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