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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Nach-Corona-Check: „Im Leben geht es nicht nur geradeaus“

30.06.2020
Frage: Der Lockdown wird langsam gelockert. Nach dem akuten Krisenmanagement muss es jetzt neben dem weiteren Infektionsschutz auch um Zukunftsperspektiven gehen. Wir fragen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Nordwesten, welche Perspektiven und Visionen sie für ihre Gemeinde haben und wie sie die angekündigte kommunale Unterstützung aus dem Konjunkturpaket des Bundes am liebsten nutzen würden.
Frage: Auf welches laufende Projekt Ihrer Gemeinde möchten Sie auch unter Sparzwang auf keinen Fall verzichten?
Die Erschließung und Vermarktung des Gewerbegebietes in Hockensberg wird unheimlich wichtig sein, um damit langfristig Arbeitsplätze und Einnahmen zu generieren. Und auch den Abschluss des Breitbandausbaus sollten wir auf jeden Fall weiter vorantreiben, um somit allen Einwohnern einen guten Zugang zum Internet zu bieten.
Frage: In welche Entwicklungschance muss jetzt vorrangig investiert werden?
Es sollte kontinuierlich in die weitere Entwicklung der Gemeinde investiert werden, wie beispielsweise die Ausweisung neuer Baugebiete, damit die guten Strukturen innerhalb der Gemeinde erhalten bleiben können. Hierzu gehören auch unsere Kindertagesstätten, deren Ausbau noch nicht abgeschlossen ist. Schön wäre es auch, wenn es zu einer weiteren Nachnutzung des Exxon-Geländes in Dötlingen kommen könnte.
Frage: Was ist Ihre wichtigste Erkenntnis aus der Corona-Krise?
Dass es im Leben nicht nur geradeaus geht. Einer Dekade mit fast ausschließlich positiven Entwicklungen ist zunächst einmal ein Ende gesetzt worden. Das immer höher, immer weiter, immer schneller wurde ausgebremst. Allerdings ist unsere Wirtschaft und unser Leben darauf ausgerichtet gewesen. Ob es auch anders geht, wird sich in den nächsten Jahren zeigen. Die letzten Monate haben aber auch deutlich gemacht, dass Tugenden wie Hilfsbereitschaft und Solidarität in der Gesellschaft immer noch einen hohen Stellenwert haben. Hoffen wir, dass es so bleibt.
Frage: Wie steht Ihre Gemeinde im Sommer 2021 da?
Die Möglichkeiten der Gemeinde werden sich aufgrund der finanziellen Situation deutlich einengen. Dies zeichnete sich aber auch schon vor der Corona-Krise ab. Freiwillige Leistungen werden nicht mehr in dem Rahmen möglich sein, wie dies über viele Jahre der Fall war. Daher sind wir derzeit dabei, ein Haushaltskonsolidierungskonzept zu entwickeln.
Frage: Und wie im Sommer 2025?
Das wird von vielen Faktoren abhängen, die kaum durch uns beeinflusst werden können. Ich hoffe aber, dass sich Wirtschaft und Handel bis dahin wieder etwas erholt haben und gerade in unseren inhabergeführten mittelständischen Betrieben möglichst viele Arbeitsplätze erhalten werden konnten. Inwieweit wir 2025 in der Lage sind, aktiv zu agieren, bleibt abzuwarten. Eines ist auf jeden Fall sicher: Dötlingen wird auch 2025 immer noch eine liebenswerte Gemeinde sein, in der man sehr gut leben kann.
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