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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Spd-Empfang: Nachbarschaft mit Delmenhorst besser als ihr Ruf

18.01.2016

Hoykenkamp Die Nachbarschaft zwischen Ganderkesee und Delmenhorst funktioniert besser, als viele denken. Das betonten am Sonntag übereinstimmend Ganderkesees Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas und Delmenhorsts Oberbürgermeister Axel Jahnz beim Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Ganderkesee in Hoykenkamp. „Wir tauschen uns regelmäßig aus, wir verstehen uns und das wird auch so bleiben“, versicherte Jahnz als Festredner der Veranstaltung im Gasthof Menkens.

Es gebe viele Gemeinsamkeiten, von denen beide Kommunen profitieren, sagte der Delmenhorster SPD-Politiker. Das sollten auch Kritiker anerkennen, mahnte Jahnz an die Adresse von Ganderkesees CDU-Fraktionschef Dietmar Mietrach. Er nannte beispielhaft die demnächst vereinten Kliniken in seiner Stadt: „Das wird auch ein Krankenhaus für Ganderkesee.“ Umgekehrt profitiere Delmenhorst etwa vom Ganderkeseer Bürgerbus. Bemerkenswert sei auch die Kooperation auf dem schulischen oder kirchlichen Sektor. Ebenso gebe es Interessen, für die gemeinsam gekämpft werde, so Jahnz – zum Beispiel für den Lärmschutz an der Bahn.

„Wir arbeiten gut zusammen“, pflichtete Gerken-Klaas dem Amtskollegen bei. Die parteilose Ganderkeseer Bürgermeisterin dankte in ihrem Grußwort der SPD und auch den anderen Fraktionen für die „Harmonie“ im Rat, mit der 2015 viele Projekte umgesetzt worden seien. Froh sei sie darüber, dass die Verwaltung im vergangenen halben Jahr, in dem die Bewältigung des Flüchtlingsansturms alle Kräfte forderte, von „langwierigen Anträgen verschont“ geblieben sei.

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Das Thema Flüchtlinge zog sich durch sämtliche Redebeiträge – und nach den Ereignissen von Köln wird der Ton schärfer. SPD-Ortsvorsitzender Rolf Oetken machte sich bei der Begrüßung der gut 60 Gäste dafür stark, dass jene, „die sich nicht anpassen wollen“, die kriminell agieren, schneller „abgestraft“ und gegebenenfalls auch ausgewiesen werden. „Es ist unabdingbar, dass unsere Werte und Normen eingehalten werden“, betonte auch Gerken-Klaas. Angst sei aber bekanntermaßen ein schlechter Ratgeber.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag forderte, man müsse über Ängste und Probleme reden können, ohne in die rechte Ecke gerückt zu werden. Sie hob aber positive Aspekte hervor: Seit dem Sommer habe sich viel getan und die Politik arbeite daran, erkannte Mängel zu beheben. Sich nicht von Ängsten leiten zu lassen, mahnte SPD-Landtagsabgeordneter Axel Brammer. Im bevorstehenden Kommunalwahlkampf sollten sich alle Partei darüber abstimmen, wie sie mit rechtsextremen Tendenzen umgehen, forderte er.

Den Abschluss des Empfangs bildeten traditionell die Ehrungen: Werner Brakmann aus Immer, SPD-Fraktionschef im Rat, erhielt für 30-jährige Zugehörigkeit Urkunde und Ehrennadel. Die gab es ebenso für Heinz-Peter Häger: „Das Urgestein der Ganderkeseer SPD“, so Oetken, gehört der Partei seit 50 Jahren an.

Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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