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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

„Druck vom Kessel nehmen“

27.09.2019

Neerstedt /Brettorf Die SPD- und die FDP-Fraktion im Dötlinger Rat bringen eine „Container-Lösung“ für die Kindergärten in Brettorf und Neerstedt ins Gespräch. Gleichzeitig regen sie in einem gemeinsamen Antrag an Bürgermeister Ralf Spille an, ein „weitsichtiges Konzept“ zu erstellen. Insa Huck (SPD) und Wieland Garms (FDP) haben den Antrag unterschrieben, mit dem sie „Flickschusterei“ vermeiden wollen. Übereilte Entscheidungen in Kürze über weiteren An- und/oder Neubauten lehnen sie daher ab.

Sozialdemokraten und Liberale gehen davon aus, „dass auch in naher Zukunft zu wenig Krippen- und Kindergartenplätze zur Verfügung stehen, obwohl in allen drei Einrichtungen gerade angebaut worden ist.“ Im Krippenbereich sei die Verwaltung dabei, die Einrichtung einer Großtagespflegestelle auf den Weg zu bringen, so dass hier erstmal genügend Plätze vorhanden wären.

Im Kindergartenbereich arbeite die Gemeinde aktuell mit Übergangslösungen für 35 Kinder: Das sei in Dötlingen im Bewegungsraum und in Neerstedt im Mitarbeiterzimmer. Dieses Vorgehen wurde von der Landesschulbehörde nur für rund ein Jahr als Ausnahme genehmigt.

Die Verwaltung sei deshalb damit befasst, einen Waldkindergarten (der höchstens 15 Kinder aufnehmen darf) in Dötlingen einzurichten. SPD und FDP schreiben: „Die Landesschulbehörde hat uns verdeutlicht, dass wir in Neerstedt und in Dötlingen in den Einrichtungen mit jeweils fünf Gruppen an die gesetzlichen Kapazitätsgrenzen gelangt sind.“ Eine Erweiterung einer dieser Standorte könnte nur über eine Ausnahmegenehmigung erfolgen. Auch dies prüft die Verwaltung für Neerstedt, ferner die dortige Errichtung eines weiteren, neuen Kindergartens.

In Brettorf gibt es zwei Gruppen, so dass einer Erweiterung so gesehen nichts im Wege stehen würde. Ab einer dritten Gruppe gebe es allerdings wiederum ein „Erfordernis“ zum Beispiel für einen zusätzlichen Bewegungsraum.

SPD und FDP meinen, dass die betroffenen Eltern verständlicherweise unzufrieden über die bestehende Unsicherheit seien. Sie sind der Meinung, dass durch eine vergleichsweise günstige „Container-Lösung“ erstmal „Druck vom Kessel“ genommen werden könne. Laut Aussage der Landesschulbehörde könne die Genehmigung für eine „Container-Lösung“ ohne zeitliche Begrenzung erteilt werden. Somit würde Zeit für eine weitsichtige Planung gewonnen. „Wir meinen, dass es für die Verwaltung möglich sein muss, die Bedarfszahlen zukünftig genauer zu prognostizieren“, so SPD/FDP.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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