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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Fragestunde neben der Gärtnerei

28.03.2019

Neerstedt Uploadfilter, ja oder nein? Und wie stehen Bundestagsabgeordnete zum Brexit? Diese und weitere Fragen hat FDP-Bundestagsmitglied Christian Dürr aus Ganderkesee am Dienstagabend beantwortet: Der Ortsverband Dötlingen hatte einen Diskussionsabend im Unternehmen Schachtschneider Stauden und Marketing in Neerstedt organisiert. Federführend waren dabei Michael Bahlmann und Lara Stuhr aktiv.

Es sei schön, dass seitens der Politik Interesse bestehe, mit Bürgern zu diskutieren, lobte Torben Schachtschneider, der in dem Unternehmen für den Versand zuständig ist. „Es war interessant, mal in den Alltag eines Abgeordneten zu gucken.“ Gut 30 Besucherinnen und Besucher diskutierten mehr als zwei Stunden. „Die Organisatoren waren mit der Resonanz zufrieden“, zog Schachtschneider Bilanz. Vor allem seien Fragen bezüglich der Europäischen Union gestellt worden.

„Ich sehe viele unbekannte Gesichter – das ist gut“, freute sich Dürr und ergänzte: „Politik hat sich total verändert.“ Bei seinen Anfängen in 2003 gab es weder Twitter noch Facebook, erinnerte er sich. Dass Jugendliche und junge Erwachsene auf die Straße gehen würden, um beispielsweise gegen den Uploadfilter beziehungsweise gegen die EU-Urheberrechtsreform zu demonstrieren, begrüßte er. „Das ist toll!“

Sich für eine Sache im Sinne der Demokratie stark einzusetzen, sei seiner Meinung nach beim Brexit „nach hinten losgegangen“: „Ich bin ratlos, wie es am Ende ausgehen wird.“ Der mögliche Austritt der Briten aus der Europäischen Union sei keine einfache „Ja oder nein“-Frage: Es gebe noch weitere Fragen zu klären. „Eine Entscheidung bedingt die nächste.“

Schachtschneider selbst stellte gemeinsam mit Bruder Finn, der in der Firma den Hut für die Vermarktung aufhat, das Unternehmen vor. 1987 war es von Vater Jens Schachtschneider gegründet worden. Im Gespräch mit den Zuhörern gingen Schachtschneiders auch auf ein aktuelles Problem im Pflanzenbau ein: dem Bakterium Xylella. „Es ist in Süditalien schon mal aufgetreten und ähnlich zu sehen, wie die Schweinepest“, erklärte Torben Schachtschneider. „Mit dem Unterschied, dass man sich nicht dagegen versichern kann. Für Betriebe ist es lebensbedrohlich. Würde sich das Bakterium in einem Umkreis von zehn Kilometern befinden, wäre es vorbei. Das ist ein Risiko, dem wir uns stellen und mit dem wir uns befassen müssen.“ Zu einem kleinen Teil wird das Unternehmen mit Pflanzen beliefert: Es müsse daher besonders darauf geachtet werden, woher diese kommen.

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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