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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

In den Kitas wird es eng

19.02.2019

Neerstedt /Dötlingen „Es ist uns nicht leicht gefallen, so zu agieren“, hat Dötlingens Bürgermeister Ralf Spille gesagt. Er machte aber auch deutlich, dass es derzeit nicht anders geht: Gemeint ist eine Übergangslösung in der Kinderbetreuung in der Gemeinde Dötlingen. Sie war Thema im Jugend-, Sport- und Sozialausschuss im Neerstedter Rathaus.

Die Verwaltung sei im vergangenen Jahr von den Zahlen „überrollt“ worden, beschrieb es Spille: Schon jetzt ist absehbar, dass ab August 26 Kindergartenplätze fehlen werden. Es sei über eine Übergangslösung in Containern nachgedacht worden, erklärte der Bürgermeister. Da dies aber mit weiteren Schwierigkeiten verbunden sei, habe man folgende Lösungen erarbeitet, die Platz für 32 Kinder schaffen würden – die Ausschussmitglieder winkten die Vorschläge einstimmig durch:

In der Kindertagesstätte Neerstedt ist der Anbau der zweiten Krippengruppe abgeschlossen. Der Mitarbeiter- und Therapieraum war während der Bauarbeiten als Krippenraum genutzt worden. Nun gibt es die Möglichkeit, dass die Mitarbeiter vorerst weiter auf ihren Raum verzichten und eine Kindergartengruppe von zehn Kindern dort einziehen kann. Der Mitarbeiterraum würde im Therapieraum angesiedelt und die Therapieeinheiten müssten weiterhin im Hausaufgabenraum des Hortes stattfinden.

Eine weitere Lösung findet sich in Dötlingen: Die Hortbetreuung, die zurzeit in der Kindertagesstätte stattfindet, kann in Räumlichkeiten der Grundschule Dötlingen verlegt werden. Dort wird voraussichtlich im Sommer ein Klassenraum frei – eine Absprache mit Kita und Schule sei bereits erfolgt. Für eine entsprechende Erstausstattung des Raumes sind 22 000 Euro im Haushalt 2019 eingeplant. Der 44 Quadratmeter große Gruppenraum in der Kita, der damit frei wird, reicht für 22 Kinder. Während es in Neerstedt vorübergehend eingerichtet würde, könnte es in Dötlingen zu einer Dauerlösung werden.

Die Lösungen können nur mit Zustimmung der Landesschulbehörde umgesetzt werden. Und: Es würde mehr Personal benötigt. Ein Erzieher (38,75 Stunden pro Woche) für Neerstedt sowie ein Erzieher (28,75) und ein Sozialassistent (38,75) für Dötlingen. Dass das leichter gesagt als getan ist, war auch Spille bewusst: „Wir suchen intensiv auf allen Kanälen.“

Eine weitere Voraussetzung, damit die Lösungen genehmigt werden können, ist: Es muss im kommenden Jahr nachweislich ein neuer Gruppenraum oder eine neue Kita geschaffen werden. 1,3 Millionen Euro sind dafür im Haushalt 2020 veranschlagt. Allerdings betonte Spille, dass zu schnell entschieden wäre, direkt mit einem Kitaneubau zu planen. Bauamtsleiter Uwe Kläner erklärte, dass bei der Kita Neerstedt ein An- oder Neubau platztechnisch noch möglich sei.

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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