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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Nachhaltigsexperten aus Wuppertal informieren

24.02.2018

Neerstedt /Hockensberg Fachmann Thomas Aufleger vom Büro NWP ist naturgemäß sehr vertraut mit dem derzeitigen Stand beim geplanten interkommunalen Gewerbegebiet in Hockensberg. In dieser Woche durfte er es gleich zweimal vorstellen: Am Dienstag in einer internen Sitzung des Rates und der Anlieger aus Hockensberg, am Donnerstagabend im vollen Sitzungszimmer des Rathauses im Bau-, Straßen- und Verkehrsausschuss. Aufleger stellte diverse Voruntersuchungen vor. Ergebnis: Es gibt keine Gründe, die die Schaffung eines Gewerbegebietes im Dreieck zwischen Bundesstraße 213, Kreisstraße 237 und der Straße Brakland ausschließen.

Anlass des Vortrags war der Start der 29. Änderung des Flächennutzungsplans.  Der Ausschuss empfahl den Aufstellungsbeschluss und verabschiedete den Planentwurf. Nur die FDP stimmte dagegen. Sie lehnt grundsätzlich das Gewerbegebiet an dieser Stelle ab und warnt vor zu hohen Kosten.

Einmütig folgte der Ausschuss dem Vorschlag von Bürgermeister Ralf Spille, die Vorstellung und Verabschiedung des Planentwurfs des Bebauungsplans Nr. 55 „Gewerbegebiet Hockensberg“ auf die nächste Sitzung am 5. April zu verschieben. Damit soll es Zeit für weitere Gespräche mit den Anliegern und das Aufnehmen von Anregungen geben.

Aufgegriffen wurde ein Anliegen von Bündnis 90/Die Grünen. Die Fraktion hatte beantragt, dass ein Planungsbüro mit Erfahrung in der nachhaltigen Entwicklung von Gewerbe- und Industriegebieten eingeschaltet werden sollte. „Wir haben uns schwer getan, überhaupt zuzustimmen“, erinnerte Gabriele Roggenthien an das grüne Votum für das Gewerbegebiet in Hockensberg. Daher habe man sich die interkommunale Lösung und die Nachhaltigkeitskomponente gewünscht.

Die Gemeinde ist auf das Büro Zero Emission aus Wuppertal gestoßen Es beschäftigt sich mit der Schaffung von Gewerbeflächen und dem Einsparen von Ressourcen. Eben geht es um Entwicklungspotenziale, ganzheitliche Standortanalysen und Kohlendioxid-Bilanz.

In der nächsten Woche soll es ein erstes Gespräch mit den Wuppertalern geben, später einen Vortrag im Bauausschuss. Zumindest das wollten alle am Ausschusstisch abwarten, um dann über eine weitere mögliche Zusammenarbeit nachzudenken. Dabei betonte Rudi Zingler (SPD): „Wenn wir zu viele Auflagen machen, werden die Firmen nicht kommen. Dann setzen wir das Geld in den Sand.“

Ulrich Suttka
Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2702

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