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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Anbau löst Raumprobleme auf lange Sicht

21.09.2019

Neerstedt Wer nur auf der Hauptstraße am Rathaus Neerstedt vorbeifährt, der könnte es noch gar nicht bemerkt haben. Hinter dem Verwaltungsgebäude der Gemeinde Dötlingen ist in den vergangenen Monaten ein großer Anbau entstanden. Knapp 1,5 Millionen Euro investiert die Gemeinde, um langfristig ihre Raumprobleme durch rund 350 Quadratmeter neue Nutzfläche einschließlich eines größeren Sitzungszimmers zu lösen. Am Freitagnachmittag setzte Bürgermeister Ralf Spille zunächst mit Hilfe von

Maurer Christian Meier den Grundstein, nachdem Bauleiter André Schnabel die obligatorische Kupferkapsel im Mauerwerk versenkt hatte. Direkt im Anschluss folgte das Richtfest. Handwerker, Nachbarn, Ratsmitglieder und Mitarbeiter der Gemeinde nahmen teil. Zugegen war auch Landrat Carsten Harings.

Im Laufe der letzten Jahre sei klar geworden, dass immer mehr Personal notwendig sei, um die Aufgaben bewältigen zu können, erläuterte Spille. Ferner konnten die wachsenden Anforderungen nach Diskretion und Datenschutz in den alten, beengten Räumen nicht mehr erfüllt werden. Daher sei bei der Neuorganisation der Verwaltung die Erweiterung des Rathauses sofort ein Thema gewesen, „denn wir haben auch gegenüber unseren Mitarbeitern eine Verpflichtung, ihnen funktionstüchtige und zweckmäßige Räumlichkeiten anzubieten. Auch damit können wir uns als attraktiver Arbeitgeber profilieren.“ Es dürfe nicht länger sein, dass einzelne Mitarbeiter keinen eigenen Arbeitsplatz hätten, sondern sich täglich nach einem freien Platz umschauen müssten.

Neben den Wünschen aus der Verwaltung könne mit diesem Anbau auch den Vorstellungen der Politik nach einem größeren Sitzungsraum und nach Fraktionsräumen Rechnung getragen werden, hob der Bürgermeister hervor. Der Rat habe für die organisatorischen Veränderungen im Rathaus und für die Planungen des Anbaus immer ein offenes Ohr gehabt. Spille: „Dass letztendlich nicht alle mit der gefundenen Lösung, insbesondere als es um die Kosten ging, einverstanden waren, ist nun einmal in einer Demokratie so. Ich gehe aber davon aus, dass unsere Planungen so gut sind, dass der Kostenrahmen von knapp 1,5 Millionen Euro eingehalten werden kann.“ Mit der Fertigstellung wird im Frühjahr 2020 gerechnet.

Das Rathaus, 1953 gebaut, habe schon einige Erweiterungen und Umbauten erlebt. „Die jetzige Erweiterung ist sicherlich die umfangreichste. Wir sind aber davon überzeugt, eine für die nächsten Jahrzehnte zukunftsweisende Entscheidung getroffen zu haben“, betonte Spille.


     www.nwzonline.de/fotos-landkreis 
Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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