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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Nur CDU geht bei Ämtervergabe leer aus

08.11.2016

Kirchhatten Die Gemeinde Hatten besitzt seit Montagabend einen neuen Rat. Auf der konstituierenden Sitzung im Kirchhatter Rathaus haben die sieben Frauen und 22 Männer sich auf Ausschüsse, Vorsitze und die neuen stellvertretenden Bürgermeister verständigt.

Einstimmig zur neuen Ratsvorsitzenden gewählt wurde die Kirchhatterin Katja Radvan. Sie, die die meisten Stimmen in der Kommunalwahl erhalten hatte, war von ihrer SPD-Fraktion vorgeschlagen worden. Stellvertreter wird in den nächsten fünf Jahren Johannes große Beilage (Grüne) sein. Auch er erhielt alle Stimmen der fünf Fraktionen – SPD, CDU, FDP, Grüne, FHL (Freie Hatter Liste).

Nach der Wahl habe die SPD als größte Fraktion mit jeder Partei gesprochen – sach- und themenorientiert, so betonte SPD-Fraktionsvorsitzender Uwe Hollmann. „Sehr zufriedenstellend“, nannte er am Montagabend das Ergebnis. In einem Punkt gab es allerdings dann doch keine völlige Übereinstimmung. In der Frage, ob die Gemeinde Hatten künftig drei stellvertretende Bürgermeister für repräsentative Aufgaben benötigt. Während die große Mehrheit dafür stimmte, war die CDU dagegen, die weitere Entwicklung ahnend. Andreas Richter (Freie Hatter Liste) enthielt sich.

Als es dann um konkrete Personen ging, standen plötzlich sogar vier Kandidaten zur Wahl. Für die CDU, immerhin zweitstärkste Fraktion, appellierte Fraktionsvorsitzender Thomas Schulze, „unsere 4400 Stimmen bei der Kommunalwahl“ auch bei der Ämterbesetzung zu beachten. Vergeblich: Nach drei Runden geheimer Wahl stand fest, was die CDU wohl schon befürchtet hatte. Sie bleibt ohne ein herausgehobenes Amt. Die drei gleichrangigen stellvertretenden Bürgermeister heißen Uwe Hollmann (SPD, 20 Stimmen), Wilfried Witte (FDP, 21 Stimmen) und Manfred Huck (FHL, 19 Stimmen). Huck kann damit seine Arbeit als stellvertretender Bürgermeister fortführen, obwohl er vor der Kommunalwahl von der CDU zur FHL wechselte. Er sitzt satzungsgemäß damit automatisch auch im wichtigen Verwaltungsausschuss – gemeinsam mit Heike Burghardt, Axel Brammer, Uwe Hollmann (alle SPD), Bernhard Collin, Thomas Schulze (beide CDU), Wilfried Witte (FDP) und Angelika Meyenburg (Grüne).

Drei stellvertretende Bürgermeister, muss das sein? Die große Mehrheit meint ja. Die Zahl der repräsentativen Termine sei stark gewachsen und werde es weiter tun, so ihre Überzeugung. Zusätzliche Kosten sollen der Gemeinde durch den zusätzlichen Bürgermeister nicht entstehen: Die bestehende Aufwandsentschädigung für die ehemals zwei Bürgermeister (220 Euro) wird künftig gedrittelt. Die Fahrtkostenpauschale von 80 auf 60 Euro gesenkt.

Bei dieser Entscheidung war sich der Rat dann wieder völlig einig. Ganz im Sinne der kurzen Antrittsrede der neuen Ratsvorsitzenden Katja Radvan, die frei nach dem griechischen Philosophen Aristoteles sich für die Zukunft gewünscht hatte, „dass wir sicher oft den Wind nicht ändern, aber zusammen die Segel anders setzen können – zum Wohl der Gemeinde.“ (Mehr über den neuen Rat lesen Sie morgen in der NWZ).

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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