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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Nur Findling findet KA-Ratsherr zu wenig

13.04.2016

Sage Wenn Ortschaften in das Programm der Dorferneuerung aufgenommen werden, ist die Umgestaltung von Ortseingängen ein typisches Thema. Zumeist geht es darum, den zu schnellen Straßenverkehr abzubremsen und zu signalisieren, dass die Fahrt auf freier Strecke vorbei ist. Fahrbahnverengungen/-teiler und die Anlage von Torsituationen zählen zu den gängigen Maßnahmen.

Von alldem wird es bei der Dorferneuerung in Sage am östlichen Ortseingang der L 871 (Sager Esch) aber nichts geben. Das brachte Axel Janßen (Kommunale Alternative) ziemlich auf die Barrikaden im Großenkneter Infrastrukturausschuss. Seine generelle Kritik zielte darauf ab, dass bei Dorferneuerungsmaßnahmen in der Gemeinde wenig an den Ortseingängen passiere. „Ich finde das enttäuschend“, so der KA-Ratsherr. „Entweder ist die Straßenbaubehörde zu stur, oder wir stehen nicht mit dem nötigen Nachdruck dahinter“, mutmaßte er. „Überall anders geht das“, wunderte er sich, dass geschwindigkeitssenkende Maßnahmen oft gängige Praxis sein. Schon bei der Dorferneuerung in Huntlosen sei aber in diese Richtung nichts passiert. „Da werde ich nicht locker lassen, vor allem, was mein Dorf Huntlosen angeht“, so Janßen.

Der Planer der Dorferneuerung, Wilhelm Grünefeld, bezog zum konkreten Vorhaben am Sager Esch Stellung. Hier wird auf Neugestaltung verzichtet, ebenso auf ein Willkommensschild. Stattdessen ist nur die Aufstellung eines Findlings mit Ortsnamen angedacht. Das ist der Wunsch des Arbeitskreises, dem auch der Ausschuss einstimmig folgte (einschließlich Janßen). Bei weiterführenden Maßnahmen erinnerte Grünefeld an das schwierige Umfeld an der Landesstraße. Auf der südlichen Seite verlaufe ein Radweg an einer Scheune, auf der Nordseite liege ein Silagehaufen. Jegliche Aufweitung der Ortsdurchfahrt würde eine Verlegung des Radweges bedeuten – einschließlich der Beseitigung schützenswerter Bäume.

Die Kritik von Janßen an der fehlenden Gestaltung der Ortseingänge innerhalb der Dorferneuerungsprojekte in der Gemeinde griff kein weiteres Ausschussmitglied auf.

Innerhalb der Dorferneuerung Sage/Sage-Haast gibt es übrigens ein Beispiel für temporeduzierende Umbauten, wie sie von Janßen vehement gefordert wurden: die neue Querungshilfe vor der Gaststätte Haaster Krug (Landhaus Otte) in Sage-Haast. Der Fahrbahnteiler innerhalb der Garreler Straße (Landesstraße 871) wurde im Juli 2015 offiziell eingeweiht. Von den Gesamtkosten von 190 000 Euro übernahm das Land Niedersachsen fast 79 000 Euro als Zuschuss. „Hier ist ein wichtiger Beitrag für die Verkehrssicherheit und die nachhaltige Verschönerung des Ortsbildes in Sage-Haast geleistet worden“, freute sich Bürgermeister Thorsten Schmidtke damals.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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