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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Heuweg: Orts- und Bürgerverein lehnen Tempo 30 ab

26.04.2016

Ganderkesee /Heide Wollen die Heider Tempo 30 auf dem Heuweg – oder nicht? Und welche Heider dürfen das überhaupt wollen oder nicht wollen? Diese Fragen beschäftigen am Mittwoch, 27. April, einmal mehr den Ausschuss für Straßen und Verkehr. Die Sitzung beginnt um 18 Uhr im Ganderkeseer Rathaus.

Wie die NWZ  mehrfach berichtete, haben die Freien Wähler eine Tempo-30-Zone zwischen der Schönemoorer Landstraße und der Einmündung Heider See beantragt, um mehr Verkehrssicherheit vor allem für Fußgänger und Radfahrer zu gewährleisten. Politik und Verwaltung taten sich aber bisher schwer mit einer Entscheidung und wollten zunächst Ortsvereine und Anlieger befragen. Als sowohl der Bürgerverein Heide-Schönemoor als auch der Orts- und Verkehrsverein Schönemoor mitteilten, die Anlieger lehnten eine Tempo-30-Zone mehrheitlich ab, zog Arnold Hansen, Fraktionschef der Freien Wähler, dies in Zweifel und verwies auf eine Umfrage von Anliegern, die zu einem konträren Ergebnis komme.

Ausbau von Neddenhüsen Erst später

Recht umfangreich ist die Tagesordnung des Ausschusses für Straßen und Verkehr an diesem Mittwoch ab 18 Uhr im Rathaus. Unter anderem geht es um die Straße Neddenhüsen: Obwohl sie auf Platz eins der Prioritätenliste steht, soll der Ausbau verschoben werden, um zunächst mögliche Konsequenzen aus dem in Arbeit befindlichen Verkehrsentwicklungsplan abzuwarten.

Vorgestellt werden die Pläne zur Umgestaltung des Bücherei- und Kindergarten-Vorplatzes an der Raiffeisenstraße. Ferner geht es um Themen, die in den vergangenen Wochen Schlagzeilen machten wie die Verkehrssicherheit auf der Straße Übern Berg in Bookholzberg oder die Auslastung des öffentlichen Personennahverkehrs durch Flüchtlinge, die zu Sprachkursen fahren.

Doch die Vereine lehnen eine Tempo-30-Zone auf dem Heuweg weiterhin ab und fordern stattdessen die Sanierung der Straße und Ausbesserung der Seitenstreifen. 90 Prozent der Befragten, auf die Hansen verwiesen habe, würden gar nicht am Heuweg wohnen, meint Bürgervereins-Vorsitzender Hinnerk Twietmeyer. Wie er in einem Schreiben an die Gemeinde weiter erläutert, diene der Heuweg in zunehmendem Maße als Zubringer in Richtung Delmenhorst, Ganderkesee und Bookholzberg. Viele Autofahrer würden damit auch der Tempo-30-Zone auf dem Schulweg ausweichen.

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„Es muss auch noch Straßen geben, die für den Verkehr attraktiv sind“, meint Twietmeyer, „sonst beginnt das Rasen in den 30er-Zonen.“ Um aber auch Wünschen nach mehr Verkehrssicherheit entgegenzukommen, schlägt er ein beidseitiges Parkverbot am Heuweg von der Schönemoorer Landstraße bis zum Neubaugebiet am Strohpadd vor. Begrenzungspfähle sollten sicherstellen, dass dort keine Autos mehr abgestellt werden können.

Wofür sich der Ausschuss am Mittwoch entscheiden wird, ist noch nicht absehbar. Die Verwaltung hat auf eine Beschlussempfehlung verzichtet.

Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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