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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Freizeitpark tierisch zufrieden

18.09.2019

Ostrittrum Die Dötlinger Liberalen sind am Montagabend zu einer eher ungewöhnlichen Betriebsbesichtigung aufgebrochen: Sie waren im Tier- und Freizeitpark Ostrittrum unterwegs. Tanja und Thomas Riesmeier begleiteten die Kommunalpolitiker bei der Führung durch das 18-Hektar-Areal.

„Tatsächlich hatten wir schon 2018 ein tolles Jahr. In 2019 gab es noch einmal eine Schippe drauf“, beschrieb Thomas Riesmeier die Entwicklung der Besucherzahlen. Mittlerweile sei es fast egal, wie das Wetter sei. „Unser Park ist die Adresse für Familien mit Kinder bis zwölf Jahre. Auch in der Woche. Danach ist für die Jugendlichen hier Schluss. Die wollen E-Fahrgeschäfte und mehr“, erklärte der Tierparkbetreiber, dessen Familie seit 43 Jahren den Park unterhält. Tanja Riesmeier ergänzte: „Zum Glück haben wir frühzeitig die Entscheidung in diese Richtung getroffen und das einzige für Jugendliche interessante Fahrobjekt abgeschafft. Denn nur ein Fahrgeschäft zu haben, bringt nichts. Sind die Jugendlichen damit durch, fliegen die Papierkörbe oder es wird anders randaliert.“ Damit ist der Kundenkreis klar abgegrenzt und „wir haben keine Konkurrenz“.

Fast 60 Prozent Dauerkarten-Inhaber sind die Basis für das Jahresgeschäft. Nach viermaligem Besuch rechnet sich die Karte. Kaffee, Pommes, Eis und Getränke werden von allen Besuchern nachgefragt.

Auf Nachfrage von Claus Plate, wo denn der Schuh drücke, kam vom Betreiberpaar schnell die Antwort. Die Parkplatzsituation sei nicht befriedigend. Es gab in diesem Jahr zwei Blechschäden, einer davon größer. „Zum Glück wurde niemand verletzt. Oft sind es Ortskundige, die hier durchfahren und nicht vom Tempo trotz 50-km/h-Gebot gehen. Fährt dann jemand aus den Parkbuchten, kracht es irgendwann“, meinte Tanja Riesmeier.

„An den Haupttagen im Mai über Himmelfahrt, Ostern und Pfingsten sind hier schon mal 6000 Gäste. Dann ist die Straße dicht. An nicht so gut besuchten Tagen wie in der Woche wird dafür hier zu schnell gefahren. Dann wird es gefährlich.“ Plate versprach, dieses Thema mitzunehmen. Zuständig sei die Straßenverkehrsbehörde.

Zweites Dauerbrenner-Thema ist die Breitbandversorgung. Die sei im Festnetz vor Ort sehr schlecht. Ebenso die Mobilfunkanbindung. „Du stehst auf dem Weg und hast 4 G, aber zwei Meter weiter gar nichts mehr. Das ist schon jahrelang so und für uns ein großes Manko. So kommen zum Beispiel Ärzte, die Bereitschaft haben, nicht mit in den Park. Sie sind dann nicht erreichbar.“ Nur ein Beispiel von vielen.

Zehn festen Mitarbeitern gibt der Tierpark Arbeit. In der Saison kommen noch einmal acht bis neun Aushilfskräfte hinzu. Rund 450 Tiere werden in dem Park gehalten. Renner sind die Fischotter, aber auch die Esel und natürlich Zwergziegen. Auf den Wanderwegen finden sich auch Hinweisschilder auf den Lebensraum Wald oder andere lehrreiche Tipps. Außerdem kann jeder, der will, zuhause ein Quiz für die Park-Rallye herunterladen. Die Lösungen dazu gibt es an der Kasse. Je nach Wetterlage hat der Tierpark ab Februar/März bis ca. Ende Oktober täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet.

Über die Winterzeit ist die Pflege der Einrichtungen und Spielgeräte angesagt und die Beetpflege. „Die machen wir immer mit Olaf Schachtschneider zusammen“, meinte Tanja Riesmeier.

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