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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Pädagoge und Buchautor hält Zuhörern den Spiegel vor

18.01.2014

Wardenburg Dr. Jan-Uwe Rogge ist Pädagoge, Buchautor, Erziehungsberater und Kolumnist – und vor allem für Vorträge schwer zu bekommen. Dem Förderverein der Schule IGS Wardenburg ist es dennoch gelungen, ihn erneut nach Wardenburg zu holen. Und das zog die Leute an. Über 400 Zuhörerinnen und Zuhörer kamen am Donnerstagabend in den Wardenburger Hof, um Rogges Ausführungen zum Thema: „Pubertät. Loslassen und Halt geben“ zu folgen.

Sie waren sicherlich mit der Erwartung gekommen, Tipps zu Erziehungsfragen zu bekommen. Doch weit gefehlt, denn Rogge weiß natürlich, wie man Eltern dazu bekommt, genau hinzuhören, wie pubertierende Kids ticken. In seiner humoristischen Art stellte er klar, was die heranwachsenden Kinder in erster Linie wollen: Ernst genommen werden.

„Wenn ihr ein pflegeleichtes Kind haben wollt, dann zeugt es bei Südwind“, gab er den Eltern scherzend auf den Weg. Doch die Wirklichkeit sehe ganz anders aus. Und das nicht nur in der heutigen Generation. Den Eltern selbst sei es ähnlich ergangen, wie ihren eigenen Kindern von heute. Auch sie hätten ihre Eltern in der heranwachsenden Zeit oft als peinlich und streng wahrgenommen, hielt Rogge den Gästen den Spiegel vor.

Wenn die Oma früher ihre Enkelkinder beim „Mensch ärgere dich nicht“-Spiel mal gewinnen ließ, sind es heutzutage die Enkel, die ihre Oma mal beim Computerspiel gewinnen lassen, stellte der Pädagoge fest. Soll heißen: Die Zeit früher war zwar eine andere, doch auch trotz des Computerzeitalters wiederholt sich vieles.

Rogge schaffte es, die Zuhörer zu begeistern. So auch Sandra Kuhr aus Bockhorn, die selbst zwei Kinder hat. „Herrlich, alles wiederholt sich irgendwie. Er spiegelt mir meine eigene Kindheit wieder“, sagte sie. Ähnlich sah es Daniela Twele, ebenso aus Bockhorn angereist. „Bei seinen Vorträgen fühlt man sich angesprochen. Vor allem ist es kein stumpfer Vortrag und der Pädagoge tritt nicht als Lehrer auf,“ war ihr Fazit an diesem Abend. Angesprochen fühlte sich auch Thorsten Mörking aus Wardenburg, der zwei Töchter hat. Es stellte fest, „dass Erziehung auch immer etwas mit Beziehung zu seinem Kind“ zu tun hat.

Wer dem Referenten genau folgte, wusste zumindest am Ende, dass es eine echte Aufgabe ist, Pubertierende beim Heranwachsen zu begleiten.

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