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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Glaube: Pensionär bringt Leben ins Pfarrhaus

27.02.2014

Nordenham Worauf kommt es ihm in seiner Arbeit als katholischer Priester vor allem an? Erhard Bögershausen muss nicht nachdenken. Er antwortet ohne Umschweife: „Menschen mit dem Geheimnis Gottes in Berührung zu bringen, damit sie tief berührt aufbrechen zu Menschen – hin zu sich selbst, zu den Nächsten und zu den Ärmsten.“ Ein Theologe habe das einmal so ausgedrückt: Eintauchen in Gott und Auftauchen beim Menschen, besonders beim Nächsten.

Es gehe um das höchste christliche Gebot: Gottes- und Nächstenliebe. Man sollte dabei nicht so viel Aufhebens von sich selbst machen, „sondern Andere aufheben und Mitmenschen stärken, die es nötig haben“.

Seit 30 Jahren war der katholische Geistliche als Pfarrer in Rodenkirchen und Nordenham tätig. Am 18 März wird er 75 Jahre alt. Am 2. März verabschiedet er sich in den Ruhestand, den er in Ahlhorn verbringen wird. Er wird dort gemeinsam mit seiner Haushälterin das Pfarrhaus bewohnen und sich auch in das Gottesdienstprogramm in Ahlhorn einbringen.

Während seiner Amtszeit in Nordenham haben viele Familien den Weg zurück oder ganz neu in die Kirche gefunden. Für Erhard Bögershausen ist die Begegnung mit Menschen „das Schönste, was es im Leben gibt“.

Er wurde in Ellerbrock bei Friesoythe geboren und ist in einem religiös geprägten Elternhaus aufgewachsen. „Kirche und Gebet waren selbstverständlich.“ Ein Bruder wurde ebenfalls Pfarrer, seine anderen vier Brüder wurden wie der Vater Lehrer.

In Münster und München hat Erhard Bögershausen Theologie studiert. Anschließend hatte er bei Tagungen persönliche Gespräche mit dem damaligen Theologieprofessor und späteren Papst Joseph Ratzinger. Erhard Bögershausen schätzt dessen geistliche Theologie sehr. „Sie führt in die Glaubenstiefe und ist wohltuend und befreiend für den ganzen Menschen.“

Nach dem Studium arbeitete Erhard Bögershausen knapp vier Jahre als Kaplan in Vechta. Von März 1971 bis zu seinem Wechsel nach Nordenham im Februar 1984 war er in der Gemeinde Schortens, die durch Zuzug vieler Familien im Aufbau war, als Pfarr-Rektor tätig.

Nach Nordenham wechselte er auf eigenen Wunsch, „um Neuland unter den Pflug zu nehmen“. Er blieb gerne 30 Jahre – weil der Glaube hier nicht so selbstverständlich sei wie in seiner Heimat, im stark katholisch geprägten Südoldenburg. An die zieht er jetzt wieder etwas näher heran.
  Im Gottesdienst am 8. und 9. März wird Bögershausen der Gemeinde vorgestellt.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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