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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Personalplanung auf dem Tisch

12.04.2017

Wildeshausen /Landkreis Bereits im Rahmen der Haushaltsberatungen hat sich die FDP-Fraktion im Kreistag auch mit der Personal- und Ausbildungssituation der Kreisverwaltung beschäftigt. So gibt es laut aktuellem Haushaltsplan derzeit 543,25 Stellen und 28 Auszubildende in unterschiedlichen Ausbildungsberufen. Die Liberalen fordern, rechtzeitig in die Sicherung des Fachkräftenachwuchses zu investieren.

Damit greift die FDP eine Empfehlung der Bundesagentur für Arbeit auf. „Das bedeutet also für die Gemeinden, Landkreise und anderen Verwaltungen, nicht nur für den eigenen Bedarf auszubilden, sondern auch darüber hinaus“, erklärte die FDP-Fraktionsvorsitzende Marion Daniel. Sie fragt daher Landrat Carsten Harings:
  Für welchen Zeitraum gibt es bei der Kreisverwaltung einen Personalentwicklungsplan?
  Wie viele Auszubildende benötigt man, um den eigenen Personalbedarf in den nächsten fünf bis zehn Jahren zu decken, gemessen am Anteil der voraussichtlich ausscheidenden Mitarbeiter?
  In welchen Ausbildungsberufen ist eine Ausbildung in der Kreisverwaltung möglich?
  Wie ist die übliche Übernahmequote nach der Ausbildung?

Zudem möchte die FDP-Fraktion wissen, wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung von Zuhause arbeiten, um Beruf und Familie besser vereinbaren zu können. Und wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen das Angebot, sich einen Arbeitsplatz zu teilen? Der frühere Landrat Frank Eger hatte einst angekündigt, das Angebot an Heim-Arbeitsplätzen massiv zu vergrößern.

Aus Sicht der FDP-Kreistagsfraktion sind die Schulsekretärinnen mittlerweile die erste Anlaufstelle in den Schulen. „Sie sind heute die Schnittstelle für alles“, meint Daniel. „Sie sind die Kommunikationszentrale und Verwaltungszentrale, brauchen also vielseitige Fachkenntnisse. Häufig erfüllen sie im Rahmen der eigenständigen Schule selbstständig höherwertige Aufgaben wie etwa die Kontoführung im Rahmen des Schulbudgets.“ Das Anforderungsprofil sei umfangreich. Das Land Niedersachsen gewährt den kommunalen Schulträgern einen Ausgleich für die Mehrbelastungen in den Schulsekretariaten. Acht Millionen Euro jährlich zusätzlich ab 2017 sieht die Vereinbarung hierfür vor, berichtet die FDP unter Hinweis auf die rot-grüne Landesregierung. Daher will die Fraktion ebenfalls wissen, welche Auswirkungen die Vereinbarung auf die Schulsekretariate im Kreis hat. Im Fachausschuss soll der Personalentwicklungsplan vorgestellt werden.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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