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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Erziehung: Platz für Flüchtlingskinder in den Kitas

18.02.2016

Wildeshausen Alle Plätze in den Wildeshauser Kindergärten sind nahezu belegt. Deshalb plant die Stadtverwaltung eine neue Gruppe, obwohl rein rechnerisch im kommenden Sommer etwa 40 Plätze frei werden. Derzeit sind 210 Mädchen und Jungen in den Kitas, die im Sommer eingeschult werden. 170 Kinder werden ab August neu in die Kitas aufgenommen. Die neue Gruppe soll insbesondere den Bedarf der Flüchtlingsfamilien abdecken. Auch anerkannte Asylbewerber haben einen Anspruch auf einen Kita-Platz. Die Stadtverwaltung denkt an eine Vormittagsgruppe, weil parallel die Eltern in Sprachkursen Deutsch lernen.

In Wildeshausen ist nach Aussagen von   Rita Manietta (Stadtverwaltung) nur der Verein Lebenshilfe Delmenhorst als Träger der heilpädagogischen Kindertagesstätte „Farbenfroh“ am Lehmkuhlenweg räumlich in der Lage, eine zusätzliche Gruppe einzurichten. Der Verein hatte bereits im vergangenen Jahr sein Interesse an der Einrichtung einer integrativen Kindergruppe oder alternativ an einer „Intensivgruppe Sprachbildung Deutsch“ bekundet.

Die Stadtverwaltung möchte eine Regelgruppe einrichten, in der deutsche Kinder und Flüchtlingskinder gemeinsam betreut und so die jungen Flüchtlinge möglichst schnell integriert werden. Es ist aber auch denkbar, dass zunächst eine Gruppe mit vornehmlich Flüchtlingskindern gegründet wird.

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Bei der „Intensivgruppe Sprachbildung Deutsch“ geht es darum, ein Jahr lang Kinder von Flüchtlingen oder Migranten, die mit keinen oder sehr wenigen Deutschkenntnissen nach Wildeshausen gekommen sind, in einer eigenen Gruppe zu betreuen. In einem Gespräch der Stadtverwaltung mit den Schulen und Kindertagesstätten hatten 2015 die Kita-Leiterinnen auf zunehmende Schwierigkeiten wegen fehlender Sprachkenntnisse vieler Kinder hingewiesen. Die bereits installierten Schwerpunkt-Kitas Sprache und Integration sowie Sprachförderprojekte reichten nicht aus, um die Kinder gut auf den Übergang in die Grundschule vorzubereiten. Hier könne das Projekt der Lebenshilfe dienlich sein.

Der Ausschuss für Ordnung, Soziales und Familie empfahl am Dienstagabend mit fünf Ja-Stimmen bei drei Enthaltungen die Einrichtung einer Vormittagsgruppe. Die CDU hätte das Thema am liebsten vertagt und gemeinsam mit der Diskussion um die Erhöhung der Kita-Gebühren behandelt. Doch dafür gab es keine Mehrheit. Der Ausschuss könne die Pläne für eine zusätzliche Gruppe entscheiden, argumentierten SPD und UWG.

Die Stadtverwaltung machte in dem Zusammenhang klar, dass Kita-Gruppen bei mangelndem Bedarf auch wieder geschlossen würden. In den vergangenen beiden Jahren seien etwa 150 Wildeshauser Kinder als Neugeborene registriert worden. Demnach gingen die Zahlen der Kita-Kinder in den nächsten Jahren weiter zurück – wenn da nicht die unbekannte Zahl der Flüchtlingskinder wäre.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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