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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Riesen-Sieg für neuen Bürgermeister

08.04.2013

Großenkneten Mit 64,47 Prozent der abgegebenen Stimmen hat Thorsten Schmidtke aus Ahlhorn die Bürgermeisterwahl am Sonntag in Großenkneten mit großem Abstand zu seinen beiden Mitbewerbern Ludger Bickschlag und Michael Krüger gewonnen. Bickschlag erhielt 24,04 Prozent, Krüger brachte es auf 11,48 Prozent.

Der Jubel war riesig bei den Großenkneter Sozialdemokraten, die ihren Ratsherrn in das Rennen um das höchste Amt der Gemeinde geschickt hatten. Schmidtke wird schon in der Ratssitzung am kommenden Montag vereidigt, wie Erster Gemeinderat und Wahleiter Klaus Bigalke berichtete.

Bigalke hatte wie viele andere mit einer knappen Entscheidung zwischen Schmidtke und dem Friesoyther Bickschlag gerechnet. Bickschlag war von der CDU/FDP-Mehrheitsgruppe als parteiloser Kandidat unterstützt worden.

NWZ-Spezial zur Bürgermeisterwahl in Großenkneten

Bei CDU und FDP gab es jedoch lange Gesichter. Und als Bickschlag sich in einer bewegenden Rede bedankte, flossen auch einige Tränen.

„Wir hätten uns natürlich ein anderes Ergebnis gewünscht. Nun werden wir konstruktiv auf den neuen Bürgermeister zugehen“, kündigte CDU-Fraktionsvorsitzende Astrid Grotelüschen an.

Riesenjubel hingegen bei den Sozialdemokraten, die gemeinsam mit der Kommunalen Alternative, der Ratsgruppe Unabhängige und den Grünen ihren Kandidaten feierten.

„Das war heute nicht nur eine Bürgermeisterwahl“, stellte SPD-Vorsitzender Arne Koopmann fest. Mit der großen Zustimmung für Schmidtke hätten die Bürgrinnen und Bürger auch eine andere Richtung eingeschlagen, was die politischen Themen in der Gemeinde betreffe. Besonders das zum Teil auch gute Abschneiden des SPD-Kandidaten in den traditionellen Bauerschaften der Gemeinde sei ein deutliches Zeichen. „Super zufrieden“, zeigte sich auch der Grünen-Kreistagsabgeordnete Eduard Hüsers.

Auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Parteifreund Schmidtke freut sich Landrat Frank Eger. „Die Menschen haben ihn gewählt, weil sie ihn kennen und wissen, wofür er steht“, meinte Eger.

Bickschlag machte auch Schmidtkes Heimvorteil für die eigene Niederlage verantwortlich. „Ich habe mit Herzblut gekämpft, habe viele Freunde gewonnen und hatte eine tolle Unterstützung, aber man muss respektieren, dass die Bürger wohl einen Einheimischen wollten“, sagte Bickschlag. „Ich habe im Wahlkampf vier Kilo verloren, aber nicht mein Gesicht.“

Keine Chance hatte der 56-jährige Großenkneter Verwaltungswirt Michael Krüger. Er hatte sich als unabhängiger Kandidat und ohne Unterstützung einer Partei oder Wählergruppe in den Wahlkampf gestürzt. Er holte 765 Stimmen. Das entspricht 11,48 Prozent – durchaus ein Achtungserfolg für den im Wildeshauser Sozialamt arbeitenden Großenkneter.

Der neue Bürgermeister wird sein Amt am Montag aufnehmen. Er ist für 8 Jahre gewählt. Im Rat haben CDU und FDP mit zusammen 17 von 33 Sitzen die absolute Mehrheit.


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Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-landkreis 
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