• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Arbeitstagung: Rote Karte für geplante Fußball-Fusion

17.06.2015

Kirchhatten Es hatte sich in den vergangenen Wochen bereits angedeutet, seit Montag ist es jetzt beschlossen: Der Fußballkreis Oldenburg-Land/Delmenhorst wird einem möglichen Großkreis nicht beitreten und sich auch an den Gesprächen mit den Kreisen Friesland, Wilhelmshaven, Oldenburg-Stadt, Wesermarsch und Ammerland nicht mehr beteiligen. Zu diesem Entschluss kamen das Vorstandsteam und die Vereine – von 42 dazugehörigen Clubs waren 40 Vertreter erschienen – während einer Arbeitstagung am Montagabend im Schützenhof Kirchhatten.

39 Nein-Stimmen

„Damit ist das Thema für uns erst einmal vom Tisch“, sagte der Spielausschussvorsitzende Manfred Nolte nach dem Votum und fügte hinzu: „Wir sind bestimmt nicht der einzige Kreis, der das ablehnt.“ 39 Vereine stimmten gegen eine Fusion, der SV Tungeln enthielt sich der Stimme. Während der Arbeitstagung fehlten lediglich die Vertreter von RW Hürriyet und SV Hicretspor.

Schon vor der Abstimmung hatte Erich Meenken, der kommissarische Vorsitzende des Fußballkreises, starke Zweifel von Vorstandsseite gegenüber dem Projekt Großkreis deutlich gemacht. Sei man bei der Vorstellung des Modells noch euphorisch gewesen, so habe das wenige Wochen später schon anders ausgesehen. „Gewurmt hat mich, dass im Vorfeld nie kontrovers diskutiert wurde“, betonte Meenken. So sei über Strukturen und Strategien nur „wenig nachgedacht“ worden.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Personell gut aufgestellt

Wichtig sei für ihn zuerst gewesen, nach Gründen zu forschen, die für die Bildung eines Großkreises sprechen. „Wir sehen uns mit unserem Personal gut aufgestellt, auch im Hinblick der Bedingungen des Masterplans“, sagte Meenken. Er hatte erst im März nach dem überraschenden Rücktritt des langjährigen Kreisvorsitzenden Hartmut Heinen kommissarisch dessen Aufgaben übernommen und kündigte am Montag an, beim ordentlichen Kreistag am 14. Juli für den Posten kandidieren zu wollen.

Weitere Argumente gegen den Großkreis seien die Absicht gewesen, die Geschäftsstelle (Meenken: „das Herzstück“) im Ammerland zu installieren sowie die weiten Entfernungen. „Somit haben wir im Vorstand bereits beschlossen, diesen Planungen nicht zu folgen, sondern unsere Eigenständigkeit zu wahren. Wohin es führt, wird die Zukunft zeigen“, berichtete der Delmenhorster. Im Prinzip sei man auch bereit, nach Alternativen zu suchen. „Wir werden uns Kooperationen, wie sie im Jugendbereich schon vorgelebt werden, nicht verschließen“, sagte Meenken, der auch Gespräche mit den Kreisen Vechta und Cloppenburg anstrebt.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
Rufen Sie mich an:
04431 9988 2710
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.