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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Unterschriften für Wöschenweg

12.06.2018

Sandhatten Eine Kundgebung auf Rädern – das hat der Wöschenweg, der von der Sandkruger Straße nach Sandhatten führt, auch noch nicht gesehen. Der Kirchhatter Uwe Mahlstedt hatte dazu für vorigen Freitag aufgerufen – und einige kamen: „Anlieger, Ratsmitglieder, Bezirksvorsteher und Vertreter des Ortsvereins“, zählt er auf. Auch Bürgermeister Christian Pundt schaute vor dem Start vorbei und wünschte der Gruppe viel Spaß.

Uwe Mahlstedt hat ein klares Ziel. Er möchte, dass entlang des Wöschenwegs ein Weg gebaut wird, der schwächeren Verkehrsteilnehmern mehr Sicherheit gibt, als das die bloße Straße kann. Über die NWZ hatte er bereits vor gut zwei Wochen seine Motivation erläutert.

Mithilfe eines Bürgerbegehrens will er sein Ziel erreichen. Das Bürgerbegehren ist ein Instrument der direkten Demokratie in Deutschland auf kommunaler Ebene. In wichtigen Angelegenheiten können Bürger einer Gemeinde oder eines Landkreises einen Antrag auf Bürgerentscheid stellen. Am Ende könnten so die Bürger direkt über die Frage abstimmen, ob der Wöschenweg einen Geh- und Radweg bekommen soll.

So lautete zumindest Mahlstedts Plan. Bürgermeister Christian Pundt hatte allerdings weniger gute Nachrichten für den Initiator. Weil der Bau eines solchen Weges zwingend ein Planfeststellungsverfahren notwendig mache, und dieses wiederum die Beteiligung der Öffentlichkeit vorsehe, greife in dem konkreten Fall das Instrument des Bürgerbegehrens nicht, so Pundt. Allerdings will die Verwaltung am 20. Juni dem Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt sowieso eine Liste mit fünf Straßen vorlegen, die in den Verkehrswegeausbauplan aufgenommen werden sollen. Der Wöschenweg sei eine dieser Straßen, so der Bürgermeister.

Auf Facebook erhält Mahlstedt Unterstützung – auch vonseiten der Politik. Hattens Ratsvorsitzende Katja Radvan schreibt z. B.: „Diese Aktion unterstütze ich sehr gerne. (...) Ich persönlich nutze den erwähnten Rundkurs sehr gern zum Inliner fahren. Bisher habe ich darauf verzichtet, dies mit meinen Kindern zu machen, da das Gefahrenpotenzial zu hoch ist. Tolle Aktion. Wäre schön, wenn wir das realisieren könnten, auch im Hinblick auf die ansässige Gastronomie.“

Bürgerbegehren hin oder her. Uwe Mahlstedt will auf jeden Fall mit dem Unterschriftensammeln weitermachen. Die Initiative will er sich nicht aus der Hand nehmen lassen. „Mir schweben für die Zukunft noch weitere Aktionen vor“, deutet er an.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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