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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Kreisel: Anträge scheitern nur knapp

12.08.2017

Sandkrug Nur eine Stimme hat im jüngsten Bauausschuss gefehlt, dann wäre die Tür für weitere Beratungen über den Verkehrsknotenpunkt Astruper/Bümmersteder Straße zumindest vonseiten der Gemeinde wieder aufgestoßen worden. Anträge der Grünen-Fraktion und der CDU-Ratsfrau Maren Nieper scheiterten am Mittwoch denkbar knapp (fünf Ja, fünf Nein bei einer Enthaltung).

Zuvor hatte sich in Sandkrug eine Initiative gebildet, die sich für den Bau eines Kreisverkehrs stark macht und mehr als 150 Unterstützer für ihr Anliegen über Facebook gefunden hat. Auf einer Zusammenkunft im „Pfefferkorn“, an der 40 Bürger, Kreistags- und Gemeinderatsvertreter sowie Bürgermeister Christian Pundt teilnahmen, präsentierten die Initiatoren der Bürgerinitiative, Andreas Wenger und Franz Nieper, gemeinsam mit Reinhard Seitz in der vorigen Woche ihre Ideen zur Umgestaltung.

Die Initiative vertritt die Meinung, dass ein Kreisverkehr vor allem für Radfahrer und Fußgänger sicherer ist. Zumindest, wenn der Vorschlag Maren Niepers berücksichtigt werde, zusätzlich zwei Bedarfsampeln zur Querung der Bümmersteder und der Astruper Straße in Höhe der Raiffeisenbank einzurichten. Außerdem werde der Verkehrsfluss besser gewährleistet, weitere Vorteile gebe es auch bei Kosten, Umwelteinflüssen und dem Ortsbild.

Nicht vom Tisch zu wischen, ist allerdings die Tatsache, dass der Planfeststellungsbeschluss rechtskräftig ist und für fünf Jahre gilt. Ein erneutes Befassen mit diesem Thema würde dazu führen, dass der Prozess wieder aufgerollt werden müsse, so Axel Brammer (SPD). Niels-Christian Heins (FDP) erklärte, dass er auf Nachfrage beim Landkreis erfahren habe, dass die Einwendungen der beiden Bürger gegen den Plan schon etwas bewirkt haben: Es sei nun eine extra Ampelphase für querende Fußgänger geplant, eine zweite Überwegung über die Bümmersteder Straße sei vorgesehen und es wäre jetzt eine „intelligente Ampelschaltung“ vorgesehen.

Bernhard Collin und Benjamin Stanke (beide CDU) forderten, dass jede Umbaumaßnahme nachhaltig sein müsse in Bezug auf ein Gesamtkonzept für den Verkehr. Ratsvorsitzende Katja Radvan (SPD) betonte, es gebe Hoffnung die Schrankenschließzeiten in Sandkrug erheblich zu verbessern (ähnlich wie in Huntlosen), wenn die Bahn eine technische Nachrüstung durchführen würde.

Johannes große Beilage und Helmut Rücker (Grüne) sehen durch den mittlerweile beschlossenen Umzug der Feuerwehr die Planungsgrundlagen maßgeblich verändert. Michael Stegmann (FHL) betonte, er unterstütze es, wenn Bürger Initiative zeigten – auch gegen einstimmige Beschlüsse der Politik.

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