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Oldenburgerin übernimmt Fraktionsvorsitz der Linken
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Aktualisiert vor 16 Minuten.

Amira Mohamed Ali
Oldenburgerin übernimmt Fraktionsvorsitz der Linken

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Neue Idee für alte Feuerwehr in Sandkrug

23.08.2019

Sandkrug Die Wahrscheinlichkeit, dass aus dem alten Feuerwehrhaus im nächsten Jahr ein Dorfgemeinschaftshaus oder Haus der Vereine wird, tendiert mittlerweile gegen Null. Bürgermeister Christian Pundt bringt nun überraschend eine neue Variante der Nachnutzung ins Spiel. Am Rande des Richtfestes für das neue Feuerwehrhaus am Mühlenweg habe er Gespräche geführt, die eine gemeinsame Nutzung des Standortes an der Bümmersteder Straße durch Polizei und Rettungsdienst als durchaus mögliche Alternative erscheinen ließen.

Der Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt hat am Mittwochabend zwar einstimmig beschlossen, einen von der Verwaltung erarbeiteten Plan für ein Haus der Vereine zur Kenntnis zu nehmen. Von einem Bautermin oder einem Förderantrag ist aber nicht mehr die Rede. Das heißt, das Vorhaben ruht für ungewisse Zeit. Weiter beraten wird im nichtöffentlichen Verwaltungsausschuss am Donnerstag, 29. August.

Im Rathaus geht man dennoch davon aus, dass eine Nachnutzung des ab Januar 2020 leerstehenden Hauses nahtlos erfolgen kann. „Die Chancen sehe ich sehr als machbar an“, so Pundt zu der von ihm überraschend vorgelegten Variante. Da die Gemeinde die Finger auf dem Standort habe, bliebe in jedem Fall genügend Zeit, betont der Bürgermeister. Er verweist darauf, dass die Reha-Sportgemeinschaft (RSG) mittlerweile in der Grundschule Sandkrug eine Übungsstunde mehr erhalten hat. Dennoch war den RSG-Vertretern die Enttäuschung deutlich anzusehen. „Seit drei Jahren werden wir nur vertröstet“, ärgert sich 2. Vorsitzender Siegfried Dose. Aufgrund des aktuellen Planes sei das Feuerwehrhaus für die RSG leider „gestorben“, weil so nicht als Geschäftsstelle und Übungsstandort zu gebrauchen.

Nicht nur die Vereine sind sich uneins, das gilt auch für die Politik. Die FHL hatte eine Nachnutzung als Gründerzentrum ins Spiel gebracht. Die CDU sieht hier Potenzial für den Bauhof. „Es ist unsere Verantwortung, eine Lösung für die Reha-Sportgemeinschaft zu finden“, mahnt Hajo Töllner (SPD). „Wir sollten uns nicht erpressen lassen“, meint dagegen Andreas Richter (FHL). „Wir brauchen als Orts- und Bürgerverein Lagerraum, kein Haus der Vereine. Wir wollen die Gastronomie unterstützen“, so Petra Schütte-Lange (FDP und OBV).

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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