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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

„Partnerschaft darf keine Einbahnstraße bleiben“

05.11.2018

Sandkrug Trotz Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes für den Nordkaukasus mit Dagestan in der Russischen Föderation, zu der auch die dagestanische Hauptstadt Machatschkala gehört, besucht Hartmut von Bronk aus Sandkrug seit Jahren regelmäßig Freunde in der Partnerstadt von Oldenburg und Hatten. Und das kürzlich zum 25. Mal.

Für den Vorsitzenden der Oldenburger Regionalgesellschaft Deutschland-Russland/Dagestan, Helmut Hinrichs, war dies ein guter Anlass zu einem Gespräch mit Hartmut von Bronk, um Informationen aus erster Hand über die aktuelle Situation in Dagestan und speziell in Machatschkala zu erhalten. „Die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes kann ich aus eigenem Erleben nicht nachvollziehen. Ich fühle mich dort absolut sicher und halte es nicht für gefährlicher als nach Berlin, Wien, Paris oder London zu reisen“, stellte von Bronk fest.

Im Laufe von 25 Jahren haben sich für den Hatter Bürger viele Freundschaften mit Menschen der Partnerstadt am Kaspischen Meer entwickelt. „Ich liebe die herzliche Gastfreundschaft und man wird von der ersten Begegnung an als Freund aufgenommen“, schwärmt von Bronk. Er unterstützt Hinrichs’ Plan, dass sich im kommenden Jahr anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft wieder eine Delegation auf den Weg nach Machatschkala begibt, um neue Impulse und Akzente zu setzen. Die seit Jahren erfolgten Besuche von Studenten der Universität Machatschkala bei Hatter und Oldenburger Familien und die Zusammenarbeit der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg mit der Gesellschaft „Leben ohne Tränen“ in sozialen Projekten würden von offizieller Seite in Machatschkala sehr begrüßt, so von Bronk.

Besondere Beachtung habe dabei die Auszeichnung des Projektes zur „Stärkung der Rechte für Menschen mit geistigen Behinderungen“ zwischen den Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg (GWO) und der Organisation „Leben ohne Tränen“ gefunden. Das „Glanzlicht erfolgreicher deutsch-russischer Zusammenarbeit“ war im Auswärtigen Amt in Berlin durch die Außenminister Heiko Maas und Sergej W. Lawrow persönlich ausgezeichnet worden.

Hartmut von Bronk berichtet von einer rasanten Verbesserung der Infrastruktur im Straßenbau, in der Wasser- und Stromversorgung, des IT-Netzes und des Wohnungsbaus in Machatschkala. „Die Partnerschaft wird langfristig nur Bestand haben, wenn aus der zurzeit bestehenden „Einbahnstraße“ zwischen Machatschkala und Hatten/Oldenburg wieder gegenseitige Besuche in beide Richtungen im Sinne der Völkerverständigung erfolgen werden“, sind sich von Bronk und Hinrichs einig.

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