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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

„Gedenken darf nicht Sache der Radikalen sein“

20.11.2017

Sandkrug Die Opfer der Kriege und Gewalt nicht zu vergessen, dies ist das Ziel des Volkstrauertages. In Sandkrug wie auch an vielen anderen Orten in der Gemeinde Hatten erinnerten am Sonntag die Menschen mit Gedenkfeiern an das Schicksal früherer und – weltweit betrachtet –gegenwärtiger Generationen. Etwas gegen das Vergessen zu tun, gebe die Chance für eine bessere Zukunft, betonte Pastorin Kerstin Hochartz. „Auch wenn es uns Menschen erstaunlich schwer gelingt, aus der Vergangenheit zu lernen.“

Es sei richtig, wenn sich die heutige Jugend eher als Weltbürger fühle, so die Pastorin. Ein Argument gegen das Vergessen sei dies allerdings nicht. Das Gedenken an Krieg und Gewalt und die vielen Toten dürfe nicht alleinige Sache der Alten und Radikalen sein. Viele Fehler wiederholten sich in der Menschheitsgeschichte in neuem Gewand. Dennoch dürfe nicht die Hoffnung aufgegeben werden, dass es den nachwachsenden Generationen doch gelinge, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Die Geschichte zu kennen, heiße Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen.

Was kann in der Gegenwart dafür getan werden? „Zeichen setzen, für Gewalt sensibilisieren und sich die Frage stellen, welche Werte uns wichtig sind“, sagt Kerstin Hochartz.

Neben dem Orts- und Bürgerverein Sandkrug, der die Gedenkstunde vorbereitet hatte und in dessen Namen 1. Vorsitzende Petra Schütte-Lange Teilnehmer und Zuhörer begrüßte, nahmen aus Sandkrug teil der Posaunenchor, Männergesangverein, Schützenverein und die Feuerwehr samt Jugend.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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