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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Rückmeldung sogar aus dem Bundestag

15.01.2019

Sandkrug Kurz vor den Weihnachtsferien schrieb Silke Müller, Rektorin der Waldschule Hatten in Sandkrug, einen viel beachteten Brief zu den Themen Respekt und Toleranz. Dieser war ursprünglich lediglich an die Schüler und Eltern der Oberschule gerichtet, wurde dann jedoch von einer Schülerin auf Facebook veröffentlicht, wo er sich rasant verbreitete.

„Das hat auch mir noch mal gezeigt, wie schnell sich Botschaften verbreiten können und wie spektakulär die Medien auch positiv für die Verbreitung einer guten Botschaft genutzt werden können“, betont Müller, deren Schule Vorreiter bei der Nutzung von digitalen Medien ist.

In einem Interview mit der NWZ verriet die Schulleiterin damals viel über ihre Motivation. Schnell erhielt sie Reaktionen von Eltern, aus der Politik, der Wirtschaft und von Privatleuten. „Mit einem solchen Echo habe ich überhaupt nicht gerechnet. Es ist jedoch toll, dass die Themen Toleranz und Respekt ein so großes gesellschaftliches und mediales Interesse hervorgerufen haben.“

Anlass des Briefes war jedoch nicht fehlende Toleranz oder fehlender Respekt an der Waldschule: „An vielen Stellen werden diese Werte schon genauso gelebt, wie ich das gerne hätte. Ich wollte die Kinder dazu ermutigen, diese Werte auch nach außen zu tragen“, betont Müller. Aus Unternehmerkreisen habe sie gehört, dass diese Tugenden in den jetzigen Zeiten wichtiger denn je seien. Sogar eine Rückmeldung aus dem Deutschen Bundestag habe sie erhalten.

Besonders beeindruckend war für sie die Rückmeldung eines Vaters aus Wildeshausen: „Er hat mir gesagt, dass er den Brief gemeinsam mit seinen Kindern gelesen und darüber gesprochen hat.“ Gerade auch viele Erwachsene hätten gesagt, dass der Brief sie noch einmal daran erinnert habe, diese Werte auch täglich den Kindern vorzuleben.

Dies fange bei den kleinen Dingen des Alltags, wie zum Beispiel älteren Personen den Platz im Bus anzubieten, an. „Kinder müssen auch lernen, Konflikte zu lösen, indem sie miteinander sprechen und sich dabei in die Augen schauen.“ Alles in allem bewertet Müller die Aktion als rundum gelungen: „Der Brief hat sein Ziel erreicht und darüber hin­aus noch mehr.“

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Nils Coordes Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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