• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Kommunales: So schnell wird aus Hude keine Stadt

10.12.2015

Hude Bürgermeister Holger Lebedinzew ist mit seinem Vorstoß vorerst gescheitert, für Hude das Stadtrecht zu beantragen. Im Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt wurde am Mittwochabend bei nur zwei Enthaltungen empfohlen, dieses Thema zu vertagen. Aus fast allen Fraktionen kam der Hinweis, den Antrag auf Stadtrechte nicht über’s Knie zu brechen.

Die FDP forderte, zunächst ein tragfähiges Entwicklungskonzept für Hude zu erarbeiten. Hermann Dunkler-Gronwald (Grüne) bemängelte, dass ein städtebauliches Entwicklungskonzept schon lange überfällig sei.

Dass die Entwicklung nicht so verlaufe, wie erwünscht, sei keine Frage der Bezeichnung Stadt oder Gemeinde, sondern des politischen Willens, machte Friedrich Schnabel (CDU) deutlich. Mit einer Diskussion über „Stadt“ oder „Gemeinde“ werde kein einziges Problem gelöst. Und davon seien schließlich einige in Hude vorhanden. Der Antrag auf Stadtrechte sei einer der letzten von ganz vielen Schritten, die erforderlich seien.

Hude ist neben Harpstedt die einzige Gemeinde im Landkreis, der auf Dauer ein Einwohnerschwund prognostiziert wird. Darauf wies Bürgermeister Holger Lebedinzew hin. Die Bezeichnung Stadt wäre aus seiner Sicht zumindest ein ganz simples Signal für ein besseres Stadt-Marketing und mit geringem Kostenaufwand zu bewerkstelligen.

Den prognostizierten Einwohnerschwund hätten sich die Huder selbst anzukreiden, meinte Wilfried Siems (CDU). In den vergangenen zehn Jahren sei viel zu wenig Bauplätze ausgewiesen worden.

Ein sich änderndes Image müsse auch mit Inhalten gefüllt werden, betonte Ulrike Janz-Janzen (SPD). Sie forderte für die SPD, vor allen Dingen die Bürger in diese wichtige Frage mit einzubeziehen. „Wir beantragen einen Bürgerentscheid“, sagte sie. Für eine Bürgerbefragung sprach sich Herman Dunkler-Gronwald (Grüne) aus. Eine solche Befragung zusammen mit der Kommunalwahl 2016 zu organisieren, schlug Wilfried Siems (CDU) vor.

Ursula Budde (Freie Wähler) sieht den Vorstoß Lebedinzews nicht so negativ. Aber nicht Knall auf Fall sollte entschieden werden. Man müsse alle mitnehmen, die Bauerschaften, den Gewerbe- und Verkehrsverein Hude und die Werbegemeinschaft Wüsting zum Beispiel, sagte Budde.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
Rufen Sie mich an:
04408 9988 2721
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.