• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Tiere: Soziale Stunde ist nur für Vierbeiner

18.02.2013

Vielstedt Auf dem Außengelände des Vielstedter Bauernhauses sind die Hunde los. Lautes Gebell erwartet die Besucher der „Mobilen Hundeschule“ von Gerold Ammermann am Sonnabend. Seit 1986 ist er ausgebildeter Diensthundeführer bei der Bundeswehr, sechs Jahre später wurde er Ausbilder für Bundeswehr-Diensthunde. Neben der Leitung seiner 2000 gegründeten Hundeschule in Hude ist Ammermann seit 15 Jahren Prüfer und Fachgutachter für Diensthunde.

Der 58-Jährige kennt die „besten Freunde des Menschen“ wie kaum jemand sonst und weiß: „Kein Hund ist wie der andere.“

Und er weiß, wie er mit den Vierbeinen umzugehen hat. Mit gekonntem Blick verfolgt er die kleinen und großen Hunde, die gemeinsam über die große Wiese laufen. Heute ist „Soziale Stunde“, die unterschiedlichen Hunde sollen einfach das „Miteinander“ lernen. Dafür lässt der 58-Jährige die jungen und alten Vierbeiner ganz ohne Halter auf der Wiese herumtollen. Er macht keine Differenzierung bei der Aufnahme neuer Hunde. „Ich mache keine reine Welpenschule, auch ältere Hunde sind willkommen“, erklärt Ammermann. Und auch so genannte „gefährliche Hunde“ werden nicht außen vor gelassen. „Die Hunde sind meist nicht das Problem, sondern die Besitzer“, findet der Hundetrainer.

Wenn ein Halter negativ auffällt, scheut er sich nicht, zum Wesenstest zu rufen, bei dem sowohl Hund als auch Besitzer angemeldet und gleichermaßen getestet werden. Dabei wird das Verhältnis von Hund und Halter geprüft und die Gefährlichkeit eines Hundes aufgrund individueller Umstände bewertet.

So solle man sich nicht wundern, wenn ein Husky bei reiner Wohnungshaltung irgendwann durchdreht, meint Ammermann: „Jede Rasse hat seine Daseinsberechtigung und dabei ist klar, dass der Husky ein Rudeltier ist und nichts in einer kleinen Wohnung zu suchen hat.“

Den Hunden sollte man außerdem nichts abverlangen, was sie nicht können. „Es gibt intelligente Hunde und weniger intelligente Hunde, da muss man schon Unterschiede machen“, weiß der 58-Jährige. Unter- oder überfordern sowie unter- oder überfüttern dürfe man kein Tier, „das verstößt sogar gegen das Deutsche Tierschutzgesetz“, mahnt er.

Ab März bietet Gerold Ammermann sonnabends von 10 bis 11 Uhr „Spielstunden“ auf dem Gelände des Vielstedter Bauernhauses an. Am Dienstag, 19. Februar, empfängt er dort Hunde und Halter zu einem (ausgebuchten) „Erste-Hilfe-Kurs für Hunde“.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.