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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Stadtentwicklung: SPD erwartet ein Konzept vom Investor

05.08.2015

Wildeshausen Nach ein paar Minuten Diskussion über die Neubaupläne am Marktplatz meldete sich am Montagabend die SPD-Landtagsabgeordnete Renate Geuter zu Wort. „Eines hat der Investor offensichtlich bewirkt: In Wildeshausen wird auf breiter Front über den Marktplatz diskutiert. Und das ist gut so.“ Die SPD Wildeshausen thematisierte die Neubaupläne anlässlich ihrer Sommertour.

Für Ratsherrn Stephan Dieckmann ist klar: „Der Marktplatz ist sensibel, da muss etwas Besonderes hin. Wenn moderne Architektur, dann richtig. Da kann ein Architekt mal zeigen, was er kann.“

Die SPD-Mitglieder zeigten sich aufgeschlossen für etwas Neues in der guten Stube von Wildeshausen. „Der Bürgermeister und der neue Wirtschaftsförderer sollten die Immobilieneigentümer an einen Tisch holen und über die Entwicklung der Innenstadt sprechen“, meinte Ratsfrau Evelyn Goosmann. Sie verwies auf das Gebäude zwischen Stadthaus und der nun in der Diskussion stehenden Häuserzeile am Marktplatz. „So lange ich denken kann, steht das Haus leer.“

Dieckmann hält es für wichtig, bei jedem neuen Projekt die Käuferströme im Blick zu haben. Der geplante Neubau sei daher auch eine Chance „Wir müssen die Huntestraße beleben“, meinte er.

Nicht nur Ratsherr Thomas Harms erwartet wesentlich mehr von den Investoren: „Wir haben bisher nur einen schlechten Vortrag und eine grobe Zeichnung von der Fassade gesehen. Das war nicht überzeugend.“

Die SPD fordert ein ausführliches Konzept, das mehr Leben in die Innenstadt bringt. Dazu gehöre nicht nur die Architektur, in den Blick genommen werden müssten auch die Nachbargrundstücke und der Autoverkehr. Nicht zuletzt will die SPD vor einer Entscheidung wissen, welche Magneten die Innenstadt beleben sollen.

Wie berichtet, fehlt laut Einzelhandelsgutachten in der Innenstadt ein Frequenzbringer mit einer Ladenfläche von mindestens 400 Quadratmetern. Der Investor will am Marktplatz zwei Einzelhändler mit einer Verkaufsfläche von jeweils 600 Quadratmetern ansiedeln.

Auch der SPD-Nachwuchs ist offen für eine Neuentwicklung. „Wir wollen eine Struktur mit älteren Gebäuden erhalten“, sagte Sven Bischoff von den Jusos. „Neue und alte Architektur schließen einander nicht aus. Das Stadthaus ist ein gutes Beispiel. Es harmoniert gut mit dem historischen Rathaus.“ Wichtig sei den Jusos, die gemütliche Atmosphäre auf dem Marktplatz zu erhalten. „Wir dürfen uns das Schmuckstück nicht kaputt machen lassen“, so Bischoff. Die Diskussion habe gerade erst begonnen.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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