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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Klimaschutz: Steckdosen bleiben in Kitas ungenutzt

08.04.2017

Ganderkesee Es könnte in der nächsten Zeit vorkommen, dass plötzlich der Fernseher aus ist, wenn Papa oder Mama nach der Werbepause aufs Sofa zurückkehren. Dann hat jemand den Knopf gedrückt, um Strom zu sparen.

In den Kindergärten und Krippen der Gemeinden Ganderkesee und Dötlingen wurde am Freitag fürs Energiesparen geworben. Darauf lag der Schwerpunkt des dritten Klimaschutz-Aktionstages, der diesmal als „Tag ohne Strom“ überschrieben war. In den Vorjahren hatte Lars Gremlowski, Klimaschutzmanager der beiden Gemeinden, den Fokus auf klimafreundliche Ernährung und auf Konsum gelegt.

Einige Kitas, darunter das Montessori-Kinderhaus Ganderkesee, hatten gar so viele Ideen zum Stromsparen und Totalverzicht auf Elektrik, dass die Steckdosen sogar über mehrere Tage ungenutzt blieben. Vorab waren die Mitarbeiter aller Kitas am Umweltzentrum (RUZ) Hollen geschult worden – etwa im Kochen ohne Strom oder Solarbasteln (die NWZ berichtete).

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Sieben Prozent des bundesweit erzeugten CO2-Ausstoßes werde durch Stromkonsum verursacht, rechnete Klimaschutzmanager Gremlowski vor. Zusammen mit der Wärmeerzeugung erhöhe sich der CO2-Ausstoß pro Kopf gar auf 25 Prozent.

Um an diesen Zahlen mittelfristig zu rütteln, hatten sich die Erzieher der Ganderkeseer und Dötlinger Kitas einiges einfallen lassen. Im Montessori-Kinderhaus beispielsweise wurde die Wäsche am Freitag nicht in der Waschmaschine, sondern in großen Wannen von Hand gewaschen. Statt der batteriebetrieben Wanduhr zeigte eine Sonnenuhr die Zeit an – jedenfalls dann, wenn sich zwischenzeitlich die Wolken verzogen. Und das Mittagessen wurde diesmal nicht auf dem Herd, sondern auf dem Grill zubereitet.

„Es geht vor allem darum, fürs Stromsparen zu sensibilisieren“, sagte Kinderhaus-Leiterin Julia Kirchhoff. Schon kleine Dinge seien ein guter Beitrag zum Klimaschutz – etwa wenn sich die Kinder darüber Gedanken machten, ob das Licht gerade eingeschalten sein müsse. „Wir hoffen, dass das Projekt über die Kita hinaus wirkt“, ergänzte Katharina Witte vom RUZ.

Klimaschutzmanager Lars Gremlowski freut sich im dritten Jahr des Kita-Projekts über allerlei nachhaltige Auswirkungen. So würden in vielen Einrichtungen noch die Saisonkalender aus dem Ernährungsprojekt hängen, und manch eine Kita habe das Plastikfasten, also den Verzicht auf Kunststoff-Spielzeug, in den Jahresplan integriert. 2018 soll die klimafreundliche Mobilität in den Kitas im Fokus stehen.

Karoline Schulz Redakteurin / Redaktion Ganderkesee
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