• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

EHRUNG: „Stets gern im Dienst der guten Sache“

10.09.2009

DöTLINGEN Für Bürgermeister Heino Pauka war es eine Premiere: „Zum ersten Mal in meiner Amtszeit darf ich an der Verleihung eines Bundesverdienstkreuzes mitwirken.“ Mit der höchsten Ehrung, die Deutschland für Verdienste um das Gemeinwohl kennt, wurde am Mittwochabend Wolfram Specht (79) aus Neerstedt ausgezeichnet.

Er gehört zu jenen Menschen, „die mir im Jahr 2001 den Weg in das Bürgermeisteramt geebnet haben“, bekannte Pauka beim Empfang im Dötlinger Schützenhof „Unter den Linden“. Er erinnerte an Spechts Wirken im Gemeinderat von 1976 bis 2001. Für die umfangreichen Anträge des einstigen CDU-Fraktionsvorsitzenden seien damals extra Postmappen angelegt worden. Als Bürgermeister-Stellvertreter sei sich Specht „für keinen Termin zu schade“ gewesen. Er sei bei den Bürgern ein beliebter und geschätzter Gesprächspartner. „Er stellt sich auch heute noch gern in den Dienst der guten Sache.“ Pauka verglich die Verdienstkreuz-Auszeichnung mit dem „Oscar für das Lebenswerk“ des Neerstedters.

Fähnchen ins Schlagloch

Landrat Frank Eger ließ das besondere Datum – der 09.09.09 – nicht unerwähnt und verglich Spechts Wirken gar mit den neun Dingen, die der chinesische Philosoph Konfuzius für „Edle“ definiert hatte: „Ein zusätzlicher Charakterzug ist Ihre aktive, ehrliche und anpackende Art“, so Eger. Auch die Bereisungen mit dem Verkehrsausschuss des Kreises seien legendär. Jens Heinefeld, CDU-Fraktionschef im Dötlinger Rat, erinnerte sich gar, dass sein einstiger Fraktionskollege die Schlaglöcher mit Fähnchen markiert habe. Specht hatte sich insbesondere für Maßnahmen des ländlichen Wegebaus, aber auch für die Dorferneuerungsmaßnahmen in Brettorf, Dötlingen und Neerstedt eingesetzt.

Die „radikale Sachlichkeit“ bei Spechts politischem Wirken hob Heinefeld hervor. Der CDU-Fraktionschef im Kreistag, Hans-H. Hubmann, wies auf die „Leuchtturm-Funktion“ des Geehrten hin. Erst am Dienstag wurde Specht erneut als Schriftführer der Senioren-Union im Landkreis bestätigt (die NWZ berichtete). Alle Redner würdigen die Unterstützung durch die Familie, insbesondere von Ehefrau Liselotte. Gemeinsam haben sie drei Söhne. Unter den zahlreichen Ehrengästen der Feierstunde im „Schützenhof“ waren auch die Söhne Hartmut und Klaus Specht mit seiner Ehefrau Martina Wiegand.

Hilfe aus Verwaltung

„Ich kenne mich ja schon selbst nicht mehr wieder“, fasste Specht mit ironischem Unterton den Lob auf seine jahrzehntelange, ehrenamtliche Arbeit zusammen. Wer ein Ehrenamt annehme, müsse in der Regel keine Prüfung ablegen. Er habe sich bemüht, seine Arbeit immer „nach bestem Wissen und Gewissen“ zu tun. Dabei habe er stets viel Unterstützung von den Mitarbeitern der Gemeinde- und der Kreisverwaltungen erfahren. Zudem fügte er hinzu: „Es hat Spaß gemacht. Und ich habe es gern gemacht!“

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
Rufen Sie mich an:
0511 161 23 15
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.