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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Stimmen zum Wahlausgang

18.06.2014
Betrifft: Bürgermeisterwahl (diverse Berichte):

Als ich die Überschrift nach der Wahl las, musste ich fast lächeln: Herr Kuraschinski mit deutlichem Vorsprung. Bei der niedrigen Wahlbeteiligung doch wohl gar nichts Besonderes oder? Schade, dass so wenig Interesse bei den Bürgern besteht, wie es in unserer Stadt weiter geht.

Ich kann nicht beurteilen, wer von beiden bessere Arbeit geleistet hätte oder leistet. Das steht mir auch nicht zu. Nur, bei meiner Entscheidung für das neue Amt waren die Querelen der letzten Monate ein wesentlicher Punkt, mich für eine außenstehende Person zu entscheiden.

Ich hätte lieber eine Person, die nicht in dem ganzen Durcheinander so involviert war, im neuen Amt gehabt. Ja, und da bin ich ja ehrlich, eine Frau hätte ich gern als unsere Bürgermeisterin gesehen.

Der Wahlzettel hat mich im Vorfeld sehr irritiert. Frau De Buhr-Deichsel hatte doch im ersten Wahlgang die Mehrheit? Ich hätte sie als erstes als Kandidatin auf dem Wahlzettel vermutet und dann Herrn Kuraschinski und das ging nicht nur mir so. Doch Herr Kuraschinski wurde als erstes genannt!? Vielleicht ist Wildeshausen doch wirklich noch eine reine Männerdomäne und ganz froh, keine Frau in das Amt setzen zu müssen? (....)

Ich wünsche dem zukünftigen Bürgermeister Gottes Segen und Weisheit für sein neues Amt.

Michaela Ratzke
Wildeshausen

Erst einmal – Glückwunsch an Herrn Kuraschinski. Vor allem aber – ein herzliches Dankeschön an Frau de Buhr-Deichsel, die sich als Kandidatin mit erfrischendem Schwung an die Kandidatur zur Bürgermeisterin in Wildeshausen gewagt hatte. Warum es letztlich nicht reichte, und ob es in Gildefestzeiten noch einmal einen Sonderbonus für männliche Kandidaten gibt – dazu gibt es sicher verschiedene Ansichten.

Dass einige MitbürgerInnen bis zum Schluss nicht verstanden, dass es vielleicht auch einmal positiv wäre, fast alle Fraktionen hinter einem/ einer KandidatIn zu wissen, lässt einen faden Beigeschmack zurück. Vermutungen, man solle „beeinflusst“ werden (hierzu gehören immer noch zwei – sehr geehrte UWG), und „Geklüngel“ sind schwer nachvollziehbar, wenn man die Kandidatin kennengelernt hat. Bei künftigen Wahlen sollte man mutig das persönliche Gespräch mit dem/der Betreffenden suchen, und sich nicht von der „Gerüchteküche“ beeindrucken lassen. Entsetzt war ich darüber, dass tausende Wil­deshauserInnen es nicht für notwendig hielten, sich „aufzuraffen“, um ihrer Wahlpflicht nachzukommen. Beim Gildefest marschieren wahre Massen durch die Straßen der Stadt, und zum Wahllokal (das meist in bequemer Nähe liegt) schafft man es nicht? Welch‘ ein trauriges Bild! Der künftige BÜRGER(?)meister, Herr Kuraschinski ist wirklich nicht zu beneiden: 3515 von 15 580 Stimmen – für „einen von hier“! Dieses Desinteresse benötigt ein starkes Engagement und große Veränderungen.

Kristiane Helter
Wildeshausen

Offensichtlich lassen sich die Wildeshauser Bürger doch nicht so einfach von der Ratsmehrheit eine Kandidatin zur Wahl vorsetzen; wenn es ans Eingemachte geht, wissen sie ganz genau, wen sie wirklich wollen. (...) Die Bemerkung „wie viel Shahidi steckt in Kuraschinski?“ war doch sicherlich als Hoffnung in die Zukunft zu verstehen, und der Hinweis in der letzten Kandidatenbefragung war ja auch nicht als Kritik am Bürgermeisterkandidaten gemeint.

Es ist ja gut, wenn man die Bewerber um ein Amt noch einmal zu Wort kommen lässt, aber die Beschränkung auf einen Satz ist vielleicht beim Fernsehen aus Sendezeitgründen zu verstehen, aber die Bürger wollen doch genauer wissen, was die Bewerber vorhaben.

Gerd Jacoby
Wildeshausen

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