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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Tempo bleibt im Mühlenweg-Verfahren drin

07.03.2017

Kirchhatten /Streekermoor Die Planungen für das Baugebiet Mühlenweg in Streekermoor können in unvermindertem Tempo weitergehen. Der Bau- und Planungsausschuss der Gemeinde hat auf seiner jüngsten Sitzung einstimmig grünes Licht für eine öffentliche Auslegung der Pläne gegeben. Das letzte Wort hat der Verwaltungsausschuss am 6. April.

Zwei Varianten für das Gebiet sind im Rennen. Die ursprünglich alleinige Variante I sieht vor, dass neben Wohnbebauung am Mühlenweg – in dem Gebiet sollen etwa 140 Wohneinheiten auf 77 Grundstücken entstehen – im nördlichen Bereich des Areals auch der neue Standort der Sandkruger Feuerwehr und eine Kindertagesstätte Platz finden. Variante II ist nach Angaben Bürgermeister Christian Pundts derzeit noch nicht „vertragsfähig“, könnte aber zu einem späteren Zeitpunkt des Verfahrens noch den Zuschlag bekommen. Dann würde der für die Kita gedachte Standort für die Ansiedlung eines Supermarktes genutzt werden und die Kita selbst Teil eines generationsübergreifenden Wohnprojektes weiter südlich am Mühlenweg werden.

SPD-Fraktionsvorsitzender Uwe Hollmann machte klar, dass seine Fraktion „keine Fahrt aus dem Verfahren nehmen“ werde – egal, welche Variante am Ende den Zuschlag erhalte. „Wir haben vor der Wahl gesagt, dass wir etwas für die Bürger und Feuerwehr tun wollen, und das machen wir jetzt.“ Der Antrag seiner Fraktion, der Anregung der Planer zu folgen und für den Bereich direkt am Mühlenweg eine Bauhöhe von 9,5 Meter zuzulassen und damit eine zweigeschossige Bauweise, die bis zu fünf Wohnungen pro Haus ermöglicht, wurde mit acht Ja- (SPD, Grüne, FHL) zu drei Nein-Stimmen (CDU, FDP) angenommen.

„Wir fordern schon seit Jahren bezahlbaren Wohnraum“, begründete Helmut Rücker für die Grünen deren Zustimmung. Allerdings ist nach Angaben der Projektplanerin Dörthe Meyer vom Planungsbüro Niedersächsische Landesgesellschaft (NLG) am Mühlenweg mit maximal drei Wohnhäusern á fünf Wohneinheiten zu rechnen. „Das Verhältnis zwischen günstigen, kleineren Wohnungen und anderen Wohnformen passt nicht ganz“, fürchtet Johannes große Beilage (Grüne).

Die FDP sieht bei dem ganzen Projekt dagegen keinen Grund für Eile, sondern tritt bewusst auf die Bremse. „Bei 140 Wohneinheiten im ganzen Gebiet brauchen wir Sorgfalt vor Tempo“, warnt Fraktionsvorsitzender Niels-Christian Heins. Das Projekt müsse dörflich verträglich bleiben und auch die Folgekosten für die Infrastruktur (Kindergartenplätze, Schulen, Verkehrsbelastung) berücksichtigen. Die CDU lehnt ganz klar Variante II ab, das generationsübergreifende Wohnprojekt am Mühlenweg. „Ein 100-Personen-Klotz passt nicht nach Streekermoor“, findet Bernhard Collin (CDU).

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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