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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Asyl: Turnhalle wird Notunterkunft für 50 Flüchtlinge

13.10.2015

Wildeshausen Gerüchte gab es schon länger, nun haben sie sich bestätigt: Die Sporthalle der Hunteschule wird zur Flüchtlingsunterkunft. Das teilte der Landkreis am Montagabend mit.

Der Krisenstab des Landkreises und die Wildeshauser Stadtverwaltung hätten gemeinsam beschlossen, in der Turnhalle der Hunteschule an der Heemstraße eine Notunterkunft einzurichten. Das Gebäude in Trägerschaft des Landkreises erfülle sämtliche Voraussetzungen für eine vorläufige Unterbringung von bis zu 50 Flüchtlingen, hieß es.

Bauliche Veränderungen müssten allerdings im Sanitärbereich gemacht werden. Mit Beginn der Herbstferien sollen bereits in der kommenden Woche die Arbeiten beginnen.

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Notwendig wird die Notunterkunft vor dem Hintergrund, dass in den kommenden Wochen mit weiteren Zuweisungen von Flüchtlingen zu rechnen ist. Bis Ende August hatte der Landkreis 746 Menschen aufgenommen. Weitere 711 Personen kommen laut der (noch) aktuell gültigen Quote bis Ende Januar hinzu.

„Wir bleiben bei der Strategie der dezentralen Unterbringung. Angesichts der Entwicklungen ist diese aber in der Kürze der Zeit nicht immer zu realisieren. Darum haben wir uns gemeinsam mit der Stadt Wildeshausen entschieden, als Vorsorgemaßnahme eine Notunterkunft einzurichten“, erklärte der Erste Kreisrat Christian Wolf.

Die Stadt will in erster Linie aber weiter Wohnungen für Flüchtlinge anmieten. „Jede Wohnung hilft“, hatte unlängst Landrat Carsten Harings betont. Es müssen keine großen Mehrfamilienhäuser sein. Informationen bekommen Wohnungsbesitzer bei Ralf Wübbeler unter Telefon   0 44 31/8 8 3 21.

„Wir hoffen“, so Wolf, „dass die Einrichtung einer Notunterkunft nur eine vorübergehende Lösung ist und es uns gelingt, andere Unterkünfte zu finden.“ Angesichts des bevorstehenden Winters müssten die Flüchtlinge „eine vernünftige Bleibe“ erhalten.

Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede
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