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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Partnerschaft: Tynaarlo zieht sich zurück

07.01.2016

Wardenburg In Zeiten, in denen die Europäische Gemeinschaft in einer Krise steckt, stimmt diese Nachricht nachdenklich: Nach Informationen der NWZ  hat Wardenburgs niederländische Partnergemeinde Tynaarlo entschieden, ihre internationalen Partnerschaften offiziell nicht weiter fortzusetzen. Das heißt zugleich: Die Pflege von Partnerschaften wird finanziell nicht mehr unterstützt. Somit erhält das Partnerschaftskomitee Tynaarlo kein Geld mehr von Seiten der Gemeinde. Auf Nachfrage hat die Gemeinde Wardenburg diese Information bestätigt.

Der Gemeinde wurde diese Nachricht bei einem Besuch von Tynaarlos Bürgermeister Marcel Thijsen und dem Beigeordneten Theun Wijbenga in Wardenburg mitgeteilt, heißt es in einer Pressemitteilung. Gleichzeitig sei versichert worden, dass im Rathaus in Tynaarlo grundsätzlich alle Gäste empfangen und willkommen geheißen würden. So würden auch weiterhin bei Empfängen im Rathaus die anfallenden Bewirtungskosten übernommen.

„In dem Gespräch konnte als Ergebnis festgehalten werden, dass die partnerschaftlichen Beziehungen zwischen Tynaarlo und Wardenburg fortgeführt werden können, soweit diese vom bürgerschaftlichen Engagement getragen werden“, heißt es aus dem Wardenburger Rathaus. Zudem habe man sich auf einen informellen Austausch zwischen den beiden Gemeindeverwaltungen verständigen können.

„Ich finde diese Entscheidung sehr bedauerlich“, sagt Peter Puschmann, Vorsitzender des Wardenburger Partnerschaftskomitees, und wundert sich, das nach dem Besuch von Thijsen und Wijbenga im Oktober darüber nichts von Wardenburger Seite öffentlich gemacht wurde. Seines Wissens nach sei Wardenburg schon damals darüber informiert worden, dass sich Tynaarlo aus der Partnerschaft – zumindest finanziell – zurückziehen wolle.

„Bis 2017 bekommt das Partnerschaftskomitee Tynaarlo noch Geld“, weiß Puschmann, der zum Komitee-Vorsitzenden jenseits der Grenze, Dolf Stob, in engem Kontakt steht. Das Interesse, auf niederländischer Seite die Freundschaft aufrechtzuerhalten, sei in jedem Fall vorhanden, versichert Puschmann. Er befürchtet nun, dass nach der nächsten Kommunalwahl auch in Wardenburg die Partnerschaft erneut auf den Prüfstand kommt.

Als ein völlig falsches Signal in Sachen Völkerverständigung hält Heinz Brigant den Rückzug der Holländer. „Im Moment brauchen wir eher ein bisschen mehr Europa, als weniger“, sagt der ehemalige SPD-Ratsherr, der die Partnerschaft 1984 mit eingefädelte, und die dann 1986 mit einem Vertrag besiegelt wurde. Im Jahr 1990 kam dann die Partnerschaft mit Röbel in Mecklenburg-Vorpommern dazu.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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