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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

„Umweltbelastungen machen nicht an Grenzen halt“

14.12.2017
Betrifft: „Höfe werden eingeschränkt“ (NWZ vom 9. Dezember) und „Uniprofessor hätte es anders gemacht“ (NWZ vom 4. Dezember)“:

„Die ,Steuerungen von Tierhaltungsanlagen’ verfolgen das Ziel, einen Zuwachs an Rechtspositionen zugunsten Landwirten und Betreibern gewerblicher Tierhaltungsanlagen zu bewirken“. Das ist ein Zitat aus einem Statement vom 28. 11. 2017 von Prof. Dr. Martin Kment, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht, Umweltrecht und Planungsrecht an der Universität Augsburg.

Das ist deutlich!

Und Bürgermeister Spille lässt seiner Phantasie freien Lauf und teilt mit, was man alles mit diesen Flächen machen kann. Er sagt aber nicht, was die Tierhalter tatsächlich mit diesen Flächen machen werden. In Friesoythe ist die Anzahl der Tierhaltungsanlagen nach dem Abschluss einer ähnlichen Maßnahme deutlich angestiegen.

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Mehr Massentierhaltungsanlagen bedeuten mehr Tierqual, mehr Feinstäube, mehr Ammoniak, mehr Gülle, mehr multiresistente Keime, mehr gentechnisch verändertes Futter etc. Und die Planung für dieses Desaster geschieht auf Kosten der Dötlinger Bürger, die dafür einen hohen sechsstelligen Betrag auf den Tisch legen müssen.

Man könnte jetzt die Ansicht vertreten, dass die Dötlinger Bürger nichts anderes verdient haben, da der aktuelle Gemeinderat von ihnen gewählt wurde. Die Umweltbelastungen machen leider nicht an den Gemeindegrenzen halt und die bereits jetzt in der Gemeinde Dötlingen vorhandenen rund 50.000 Schweine, 500.000 Masthähnchen, 300.000 Mastputen, 130.000 Legehennen und 5000 Rindvieh treffen die Umwelt hart.

Ich bin gespannt, wann die ersten Tierhaltungsanlagen innerhalb der neu angelegten Baufenster entstehen werden.

Frank Poppe
Wildeshausen

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