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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

UWG kritisiert Fehlentscheidungen bei Großprojekten

29.03.2016

Wildeshausen Zur Mitgliederversammlung hat die Unabhängige Wählergemeinschaft Wildeshausen (UWG) eingeladen. Der 2015 neu gewählte Vorsitzende Mathias Zarnoch berichtete eingangs über die „außerordentlich positive Entwicklung“ der Mitgliederzahlen der Vereins. „Die UWG wächst ständig und wird immer mehr als ernstzunehmende politische Kraft nicht nur in der Stadt, sondern auch im Landkreis wahrgenommen und akzeptiert.“

In diesem Zusammenhang sprach Zarnoch Frank Lohmann einen besonderen Dank aus, der mit großem Erfolg den ersten UWG-Stammtisch im Februar 2016 organisiert habe. Dieser Stammtisch werde jetzt regelmäßig stattfinden und stehe bald auch für jedermann offen.

Bei den Vorstandswahlen gab es keine großen Veränderungen. Sowohl Jürgen Poppe als Kassenwart als auch Anja Wilking als Schriftführerin wurden einstimmig im Amt bestätigt. Lediglich Michaela Johannes übergab nach zwei Jahren satzungsgemäß ihr Amt als Kassenprüferin an Hans-Georg Meier.

Im Anschluss berichtete der Vorsitzende der UWG-Ratsfraktion, Rainer Kolloge, über die Aktivitäten in 2015. „Wir haben den sozialen Wohnungsbau maßgeblich angeschoben und eine Stärkung der Schulsozialarbeit sichergestellt. Wir haben der Schulpolitik unseren Stempel aufgedrückt und wesentliche Akzente bei den Haushaltsberatungen und der Eindämmung der städtischen Verschuldung gesetzt“, lobte der Ratsherr.

Mit großer Sorge sah Kolloge allerdings die gegen die Stimmen der UWG getroffenen Entscheidungen bei einigen Großprojekten in Wildeshausen. „Der Neubau der Feuerwehr in der Pagenmarsch läuft – wie die jetzt notwendige kostspielige Pfahlgründung zeigt – mehr und mehr aus dem Ruder, und der zu groß dimensionierte Bau eines Altenheims im Überschwemmungsgebiet an der Hunte wird uns beim nächsten Hochwasser als klare Fehlentscheidung erscheinen. Auch die geplante Hotelerweiterung im Hagen kann in diese Form unmöglich genehmigt werden“, kritisierte er und weiter: „Hier wurden klare Fehlentscheidungen getroffen und am Ende will es keiner gewesen sein.“

Dies gelte auch für das geplante Einzelhandelsvorhaben am Marktplatz. „Die Ratsmehrheit hat hier dem Investor einen Freifahrtschein erteilt, ohne die Auswirkungen des Projekts für die Leerstände in der Innenstadt, für den Denkmalschutz und für bestehende Geschäfte auch nur zu prüfen und ohne die genaue Gestaltung des Gebäudes zu kennen“, führte Kolloge aus. „Völlig unklar sind zudem die Folgen des Projekts für das in der Stadt gefeierte Gildefest“, ergänzten die Ratsmitglieder Thomas Johannes und Sven Debicki. „Es gibt also noch viel zu tun“, sprach Ratsherr Heiner Spille den Anwesenden abschließend aus den Herzen.

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