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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Bilanz: Viel Papierkram und viel Verantwortung

21.01.2016

Sandhatten Stefan Heinke wird morgen exakt 120 Tage als Hattens Gemeindebrandmeister im Amt sein. Eine Aufgabe, die der 43-Jährige hoch motiviert anpackt. „Welpenschutz gibt es in solch einem Amt nicht“, sagt der Sandhatter. Vom ersten Tag im neuen Ehrenamt war er voll in die Kommunikation mit dem Landkreis und dem Kreisbrandmeister eingebunden, erzählt er bei einem Pressetermin im Sandhatter Feuerwehrhaus.

Daran, dass der Wechsel so reibungslos klappte, hatte nicht zuletzt die Vorbereitung großen Anteil. Gemeinsam mit seinem Vorgänger, Reiner Schröder, traf sich Heinke mehrere Abende, um die Übergabe zu machen. „Viel Papierkram“ gehört zu den Dingen, für die Gemeindebrandmeister zumindest einen Teil ihrer Freizeit opfern müssen.

Als Stefan Heinke vor elf Jahren in Sandhattens Feuerwehr eintrat, ahnte er noch nichts von den Aufgaben und der großen Verantwortung, die auf ihn zukommen würden. Der ausgebildete Rettungsassistent war von Hatterwüsting in das beschauliche Dorf Sandhatten gezogen. Zwei Kameraden aus dem Rettungsdienst taten in der Ortswehr bereits Dienst. „Sie motivierten mich, dort auch einzutreten“, erinnert sich Heinke. Bald schon übernahm er feste Aufgaben: Ortsatemschutzwart, Zugführer und Kassenwart für die Jugendfeuerwehr, die letzten sieben Jahre dann stellvertretender Ortsbrandmeister.

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Plötzlich, mitten im Gespräch, springen sein Handy und der Funkmeldeempfänger an. Die Großleitstelle meldet einen Notfall: Ein Mann mit Herz-Kreislaufproblemen im nahen Kirchhatten benötigt Hilfe. Notarzt und Rettungswagen aus Oldenburg sind unterwegs, brauchen aber ein paar Minuten. Heinke, der auch als sogenannter First Responder tätig ist, unterbricht das Pressegespräch und fährt los.

First Responder wie er arbeiten freiwillig und völlig ehrenamtlich. Jederzeit kann der nächste Alarm sie losjagen lassen. Die Einsätze reichen von stark blutenden Platzwunden nach Stürzen über Verkehrsunfälle bis zu internistischen Notfällen. Sie versorgen die Patienten, bis der Rettungswagen oder Notarzt übernehmen können.

Knapp 30 Minuten später kehrt Heinke wieder in das Feuerwehrhaus zurück. Es war gut, dass er gefahren ist. Heinke konnte bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes einen Zugang zum Haus schaffen, so dass das nach ihm eintreffende Rettungsteam den Anrufer medizinisch versorgen konnte.

Der Sandhatter kann schnell wieder umschalten. „30 offizielle Termine stehen jetzt schon für dieses Jahr fest“, erzählt er. Er sieht nicht dagegen an, im Gegenteil. In seiner Funktion sei er die „Schnittstelle“ zwischen den vier Hatter Ortswehren sowie Politik und Verwaltung. Sein Ziel: vernünftig zu argumentieren und beide Seiten umfassend zu informieren.

Ein neues Feuerwehrhaus in Sandkrug, ein neues Tanklöschfahrzeug für Sandhatten und viele kleinere Beschaffungen: Der Feuerwehr sei durchaus bewusst, dass das alles Geld koste, unterstreicht er. „Wir kämpfen auf hohem Niveau – für die Sicherheit aller.“

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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