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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Wirtschaft: „Von anderen Kommunen abschauen“

15.11.2011

GANDERKESEE Der Konzessionsvertrag mit der EWE läuft zwar erst am 14. August 2015 aus, doch schon am Mittwoch, 16. November, beschäftigt sich der Wirtschafts- und Finanzausschuss der Gemeinde Ganderkesee (18 Uhr, Rathaus) in öffentlicher Sitzung mit der zukünftigen Elektrizitäts- und Gasversorgung.

Zur Auswahl stehen ein neuer Vertrag mit der EWE oder eine so genannte Rekommunalisierung der Energieversorgung. Letzteres würde bedeuten, dass die Gemeinde das Netz übernimmt. In so einem Fall wären nach Ansicht der Verwaltung drei Modelle denkbar: in Eigenregie, in Zusammenarbeit mit anderen Kommunen oder durch Kooperation mit einem Unternehmen.

Noch keine Tendenz mag die CDU dazu veröffentlichen. „Wir müssen das erst einmal in der Fraktion besprechen“, erklärte Ausschussvorsitzender Günther Runge. Werner Brakmann, SPD-Fraktionschef, erklärte im Vorfeld: „Wir werden alle Möglichkeiten überprüfen – und dann schauen wir mal.“ Auch die Fraktionsvorsitzende der FDP, Marion Daniel, verspricht: „Wir wollen die Zeit nutzen, um uns umfassend zu informieren.“ Eine klare Richtung sehen sie jedoch (noch) nicht.

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Anders als die Kollegen: „Wir sehen durchaus Chancen für eine Rekommunalisierung“, erklärte Arnold Hansen, Fraktionschef der Freien Wähler. Es sei praktisch, dass hier die Konzession so spät auslaufe, so könne man sich in Ruhe von anderen Kommunen etwas abschauen. Hansen hat Delmenhorst ins Auge gefasst. Seine Fraktion hat diesbezüglich bereits einen Antrag gestellt. „Wir sollten gucken, was dort gemacht wird, und darauf achten, dass man nicht doppelt Geld ausgibt.“

Die Grünen wollen das Ende des Konzessionsvertrags gleich mit einer Energiewende verknüpfen. Fraktionsvorsitzender Michael Sorg hofft, dass auch im privaten Sektor mehr Energieberatung angeboten wird. „Wir sind gespannt, was die EWE offeriert, aber wir werden auch gucken, was andere anbieten“, versichert er. „Eine automatische Vertragsverlängerung wird es gewiss nicht geben.“

Den EWE-Vertrag aufzulösen, davor warnt Otto Sackmann hingegen eindringlich. „Vor einer Netzübernahme muss sauber geprüft werden, ob sich das überhaupt lohnt“, mahnt der Ratsherr. „Solange das Netz noch neu ist, ist alles gut. Aber wer zahlt, wenn die ersten Reparaturen anstehen?“

Stefanie Dosch Newsdeskmanagerin / Politikredaktion
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