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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Rückblick: Von Autodiebstahl bis Zukunfts-Dorf

31.12.2014

Wardenburg Wieder geht ein Jahr zu Ende. Und wie immer hat sich viel ereignet – Erfreuliches und weniger Erfreuliches. Eine Auswahl markanter Ereignisse aus der Gemeinde Wardenburg im Jahr 2014 hat die NWZ  in einem Jahres-ABC zusammengefasst:

Abriss hieß es beinahe für die Fußgängerbrücke an der Wardenburger Wassermühle, weil eine Sanierung laut Gemeinde zu teuer sei. Erst als sich ein privater Investor bereit erklärte, die Brücke zu übernehmen und instand zu halten, war das touristisch interessante Bauwerk gerettet.

Baugebiete wuchsen in der Gemeinde: In Hundsmühlen zwischen Küstenkanal und Diedrich-Dannemannn-Straße entstand ein Wohnhaus nach dem anderen. Auch auf dem alten Sportplatz des TV Tungeln wird fleißig die Maurerkelle geschwungen.

Cityfest wurde im August zum 16. Mal gefeiert. Drei Tage stand Wardenburg wieder Kopf. Erstmals wurde beim Lichterfest ein Motto gewählt. Es hieß Märchen.

Diverse Bauprojekte wurden in 2014 angeschoben bzw. realisiert. Dazu zählen der Radweg zwischen Charlottendorf-West und -Ost und die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses Hundsmühlen.

Einsätze blieben für die Feuerwehren in der Gemeinde leider nichts aus: Gleich in der Silvesternacht 2013 musste in Südmoslesfehn ein Heuschuppen gelöscht werden. Am Neujahrstag dann der nächste Einsatz: Im Wardenburger Gewerbegebiet stand ein Pkw in Flammen. Zum Wohnhausbrand rückte die Feuerwehr in der Nacht zum 29. März nach Charlottendorf-Ost aus. Die Befürchtung, der Bewohner, befinde sich noch im Haus, bestätigte sich Gott sei Dank nicht. Er meldete sich am nächsten Tag bei der Polizei. Ende September kam ein Wardenburger Autofahrer in Tungeln von der Fahrbahn ab, prallte in eine Stallwand und verletzte sich schwer. Ein Brand im Alten- und Seniorenpflegeheim in Südmoslesfehn geht im Oktober für die Bewohner ohne größere Verletzungen aus. Knapp eine Woche später brennt nachts ein Liebesmobil an der A 29 aus. Die Polizei ermittelt noch immer in diesem Fall der Brandstiftung.

Faustball auf internationalem Niveau wurde am 4. und 5. Juli in Wardenburg gespielt. Die International Fistball Association (IFA) richtete hier mit Unterstützung des Wardenburger TV, des TV Brettorf und vieler Sponsoren ein Turnier auf mit zehn Teams aus fünf Nationen aus.

Gebührenerhöhungen für Kindergarten und Hort haben junge Eltern in diesem Jahr auf die Barrikaden gebracht. Kurz vor den Sommerferien sollten die Gebühren durchgehen, doch nach Protest der Elternschaft kam es zu einem Kompromiss, der dann vom Rat verabschiedet wurde. Doch der Protest ging weiter, denn die neue Notdienst-Gebühr für die Sommerferien löste weiteren Unmut aus. Doch es half nichts. Die Ratsmehrheit aus CDU und SPD blieb bei ihrem Entschluss.

Haushaltssperre hieß es im Mai: Unerwartete Einbrüche in der Gewerbesteuereinnahme machten diesen Schritt notwendig. Knapp zwei Wochen später Entwarnung: Durch eine unerwartete Gewerbesteuer-Nachzahlung von 1,7 Mio. Euro konnte die Sperre aufgehoben werden.

Initiative für einen freien Zugang in die freie Landschaft hatte der Ortsverein Südmoslesfehn mit einer Unterschriftenaktion ergriffen. Er forderte damit bei der Gemeinde mehr Rad- und Wanderwege ein. Die örtliche Jägerschaft ist zum Schutz des Wildes dagegen.

Jubiläen und runde Geburtstage wurde wieder einige gefeiert: 60 Jahre alt wurde die Landjugend Benthullen-Harben, seit 50 Jahren versieht die Ortsgruppe des Technischen Hilfswerkes (THW) wertvolle Dienste. Zum 50. Bestehen der Fußball-Abteilung des Turnvereins (TV) Tungeln wurde im Juli zugleich der neue Sportplatz mit erweitertem Vereinsheim in Hundsmühlen eingeweiht. 50 Jahre gibt es die Firma Janzen (Heizung, Sanitär, Klima und Solar), 40 Jahre den Judo-Club Achternmeer-Hundsmühlen, seit 30 Jahren besteht der Grünen-Ortsverband Wardenburg und seit 25 Jahren gibt es die Firma Meyer (Fenster, Türen und Wintergärten).

Kahlschlag auf einem Privatgrundstück am Rande des Gemeindewaldes Gloy­steins Fuhren. Dem Entsetzen von Nachbarn und Naturfreunden folgte die ernüchternde Erkenntnis, dass hier nach Auskunft des Landkreises kein gesetzlicher Verstoß vorliegt, der Eigentümer aber dafür Sorge tragen muss, dass wieder Wald entsteht.

Letheschule bangt im Zuge der Inklusion an niedersächsischen Schulen weiter um ihren Fortbestand: Eltern kämpften weiter für den Erhalt der Förderschule Lernen in Oberlethe. Viele beteiligten sich an einer Online-Petition.

Magadalene-Früstück-Platz heißt seit Mitte September der neue Platz am Ende der Huntestraße in Wardenburg. Benannt wurde er nach der 2005 verstorbenen Wardenburgerin, die Jahrzehnte lang in der DLRG, im WTV und als Organistin in der Marienkirche aktiv war.

Nichts geworden ist aus dem Wunsch des Wardenburger TV im ehemaligen Hallenbad-Café ein Vereinsheim einzurichten. Zunächst zeigte sich die Gemeinde von der Idee angetan, dann hielt die Ratsmehrheit das Café für die Zwecke des WTV „ungeeignet“.

Ort mit Zukunft: Beim Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ qualifizierte sich Westerholt als eines von vier Dörfern im Landkreis für den Vorentscheid zum Landesentscheid.

Premiere für eine Idee des Bürgervereins Wardenburg: das erste Straßenpicknick auf der Friedrichstraße kommt gut an. Rund 200 Personen setzen sich an den Tisch unter freiem Himmel.

Querelen um den neuen Flugplatz der Modellfluggruppe Wardenburg: Nach der Kündigung ihres Areals in Westerholt stand ein neuer in Benthullen in Aussicht. Doch bei der Zuwegung zum Gelände bereitete die Gemeinde Schwierigkeiten, die bis jetzt nicht gelöst sind.

Rekord beim jährlichen Behindertensport- und Spielefest in Wardenburg: Rund 950 Personen nahmen am „Sportivationstag“ teil. Es war das letzte Behindertensportfest in der Regie des Wardenburger TV. Ab 2015 ist die TSG Hatten-Sandkrug für die Ausrichtung zuständig.

Sportart im Trend: Klettern mit und ohne Seil in einer eigens dafür geschaffenen Halle: Das ist in Hundsmühlen seit Mitte Februar möglich. Mit dem Kletterzentrum „Up“ eröffnete eine neue Freizeitattraktion.

Trecker-Maut auf Probe hat der Gemeinderat Ende September beschlossen. Künftig müssen schwere Fahrzeuge auf tonnagebegrenzten Gemeindestraßen Gebühren bezahlen.

Unterkünfte für Flüchtlinge sind in der Gemeinde schwer zu finden. Zurzeit leben in der Gemeinde 58 Asylbewerber.

Verbrecher verschonten die Gemeinde Wardenburg leider nicht: Über die Osterfeiertage stahlen Diebe aus einem Autohaus in Wardenburg drei hochwertige Autos und 135 Pkw-Schlüssel. Zwei Täter wurden geschnappt und im Dezember verurteilt. Einen ganzen Sattelzug mit elf Tonnen Grillkohle beladen entwendeten Unbekannte Ende Mai vor einem Betriebsgelände an der Hardenbergstraße.

Wirtschaft vor Ort: die traditionsreiche Fleischerei Bökamp schließt zum Ende Jahres aus wirtschaftlichen Gründen und hinterlässt im Zentrum Wardenburgs eine große Lücke. Zum Verkauf steht der Tungeler Krug. Erfreulich dagegen die Investition der Firma Berding Beton in eine neue Trockenhalle. Begonnen hatte auch die Sanierung des lange leerstehenden Schützenhofes in Wardenburg.

X-Mal war sein Rat gefragt: Verwaltungsmitarbeiter Walter Borchers aus Hundsmühlen ging nach fast 50 Jahren im Wardenburger Rathaus in den Ruhestand. Seine ruhige und besonnene Art sowie sein Wissen um viele Gemeinde-Themen und sein Engagement für Kinder und Jugendliche machten den 65-Jährigen zu einem beliebten Mitarbeiter, den die Kollegen nur ungern ziehen ließen.

Yeziden zogen Mitte Mai vors Rathaus. Sie warfen der Gemeinde vor, mit einer Veränderungssperre für das Gewerbegebiet Süd-West ein yezidisches Kulturzentrum in einem ehemaligen Fitnessstudio zu verhindern. Die religiöse Minderheit fühlte sich diskriminiert.

Zwei Wardenburger Windparks sind genug, heißt die Bürgerinitiative, die sich gegen einen dritten Windpark in der Gemeinde sträubt. Eines ihrer Argumente: Wardenburg hat schon eine weit über 100 Prozent liegende regenerative Stromerzeugung. Die Gemeinde will jedoch erst über dieses Thema diskutieren, wenn der Landschaftsplan steht.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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